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Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Zugangsordnung

 

Ordnung über die Zugangsvoraussetzungen
und das Zulassungsverfahren


für den weiterbildenden und berufsbegleitenden Studiengang
„Lingual Orthodontics”


mit dem Abschluss
„Master of Science”


an der Medizinischen Hochschule Hannover
vom 13.09.2006


Auf Grund des § 18 Abs. 1 und 6 in Verbindung mit § 41 Abs. 1 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes - NHG - vom 24. Juni 2002 (Nds. GVBl. S. 286), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 21. Juni 2006 ( Nds. GVBl. S. 239) und gemäß § 7 des Niedersächsischen Hochschulzulassungsgesetzes - NHZG - vom 29. Januar 1998 (Nds. GVBl. S. 51), zuletzt geändert durch Art. 5 des Gesetzes vom 19. Dezember 2005 (Nds. GVBl. S. 426) hat die Medizinische Hochschule Hannover - MHH - die folgende Ordnung beschlossen:


§ 1
Zulassungszahl und Zulassungstermin


Für den weiterbildenden und berufsbegleitenden Studiengang „Lingual Orthodontics” mit dem Abschluss „Master of Science” an der MHH wird die Zahl der höchstens aufzunehmenden Studienbewerber1 für das Wintersemester auf sechs festgesetzt. Alle sechs Studierende werde gemäß § 5 ausgewählt. Zum Sommersemester werden keine Bewerber aufgenommen.


§ 2
Zulassungsantrag


(1) Der Zulassungsantrag muss bei der Hochschule bis zum 15. Juli ein-gegangen sein (Ausschlussfrist). Er gilt nur für die Vergabe der Studienplätze des nächsten Zulassungstermins.


(2) Studienbewerber, welche die Bewerbungsfrist versäumen oder den Zu-lassungsantrag nicht formgerecht mit den erforderlichen Unterlagen stellen, sind vom Zulassungsverfahren ausgeschlossen.


(3) Studienbewerber, die eine entsprechende Abschlussprüfung in demselben oder einem vergleichbaren Studiengang endgültig nicht bestanden haben, sind vom Zulassungsverfahren ebenfalls ausgeschlossen.

(Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird für Amtsbezeichnungen und Personen nur die männliche Sprachform verwendet. Sie soll jeweils die weibliche Sprachform mit umfassen.)

(4) Studienbewerber, die dreimal am Zulassungsverfahren für den weiter-bildenden und berufsbegleitenden Studiengang „Lingual Orthodontics” mit dem Abschluss „Master of Science” an der MHH teilgenommen haben, ohne dass ihnen ein Studienplatz zugewiesen werden konnte, sind von weiteren Zulassungsverfahren ausgeschlossen.


§ 3
Zugangsvoraussetzungen


(1) Zugangsberechtigt sind Bewerber mit

  • abgeschlossenem Studium der Zahnmedizin und entsprechender Approbation;
  • zusätzlicher Fachzahnarztausbildung für Kieferorthopädie;
  • abgeschlossener Promotion im Bereich der Zahnmedizin, Medizin oder der Naturwissenschaften;
  • einer schriftlichen Begründung des Studien- und Entwicklungsinteresses, aus dem die Adäquatheit des angestrebten Master-Studiums erkennbar ist.


(2) Für die Feststellung der Gleichwertigkeit ausländischer Studiengänge sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektoren-konferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen maßgebend. Soweit Äquivalenzvereinbarungen nicht vorliegen, entscheidet der Zulassungsausschuss. Im übrigen ist bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen zu hören.


(3) Der Studiengang ist berufsbegleitend. Der Bewerber benötigt Zugang zur Praxis / Klinik (= Behandlungsmöglichkeit), um das Anwendertraining der erworbenen Kenntnisse und vorgestellten Methoden in ausreichender Weise durchführen zu können. Dieses muss seitens des Bewerbers nachgewiesen werden. Zudem muss der Bewerber einen vollständigen Lebenslauf bei der Bewerbung einreichen. Die Bewerbungsunterlagen (einschließlich Foto) sind an das Weiterbildungsbüro in der Abteilung Kieferorthopädie der MHH zu richten.


(4) Über die Zulassung des Bewerbers und die Einschreibung entscheidet der Zulassungsausschuss. Dem Zulassungsausschuss gehören der Leiter der Klinik für Kieferorthopädie der MHH als Vorsitzender und zwei Modul-Provider als Bei-sitzer an. Der Senat der MHH bestellt die Mitglieder des Zulassungs-ausschusses, einschließlich je eines Vertreters des Vorsitzenden und eines Vertreters für die beiden Beisitzer.


§ 4
Zulassungsverfahren und Auswahl-Rangliste


(1) Der Zulassungsausschuss stellt fest, welche Bewerber geeignet sind und bestimmt den Grad der Eignung.


(2) Die unter Berücksichtigung der Qualität der Studienabschlüsse und Promotionsverfahren qualifiziertesten acht Studienbewerber werden zu einem mündlichen Auswahlgespräch eingeladen. Das Auswahlgespräch dient der Ermittlung quantitativer und qualitativer Methodenkenntnisse, problemstrukturierender und -analytischer Fertigkeiten sowie vorhandener Grundkenntnisse über die Lingualtechnik in der Kieferorthopädie unter Berücksichtigung einschlägiger beruflicher Vorerfahrung. Der festgestellte Grad der Eignung wird von 0 bis 15 Punkten (Höchstpunktzahl) bewertet.


(3) Über das Auswahlgespräch wird ein Protokoll geführt (§ 9 Abs. 4 der Prüfungsordnung). Das Protokoll ist von den Mitgliedern des Zulassungsausschusses zu unterzeichnen. Anmerkungen einzelner Mitglieder des Zulassungsausschusses sind zu protokollieren.


(4) Für alle zum Auswahlgespräch erschienenen Studienbewerber wird eine Rangliste aus der Summe der erzielten Punkte erstellt. Aus dieser Rangliste werden die sechs Studienplätze vergeben. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los. Die nicht berücksichtigten Studienbewerber werden im Ablehnungs-bescheid über ihren Rangplatz informiert und auf die Nachrückfrist (§ 5 Abs. 1 Satz 4) hingewiesen.


§ 5
Zulassungsbescheid und Einschreibung


(1) Im Zulassungsbescheid bestimmt der Zulassungsausschuss einen Termin, bis zu dem die nach § 4 zugelassenen Bewerber zu erklären haben, ob sie die Zulassung annehmen und die Einschreibung beantragen werden. Liegt dem Zulassungsausschuss die Erklärung bis zu diesem Termin nicht vor, so wird der Zulassungsbescheid unwirksam. In diesem Falle ergeht ein Zulassungsbescheid an die erste nicht berücksichtigte Person nach § 4 Abs. 4. Die Nachrückfrist endet mit dem Tag der ersten Lehrveranstaltung im Wintersemester.


(2) Liegen die Einschreibungsunterlagen vollständig vor und hat der Zulassungsausschuss der Einschreibung zugestimmt, so wird ein entsprechender Ausbildungsvertrag geschlossen. Dieser beinhaltet die Ver-pflichtung zur Zahlung eines Studienbeitrages.


(3) Der Bewerber wird zum Studium eingeschrieben, wenn die Einschreibungsunterlagen vollständig sind, der Zulassungsausschuss der Einschreibung zugestimmt hat, die Studienbeiträge und Prüfungsentgelte entrichtet wurden und der Teilnehmer namentlich in eine Liste aufgenommen wurde, die im Weiterbildungsbüro geführt wird. Über die Entscheidung des Kollegiums wird der Bewerber schriftlich benachrichtigt. Der Teilnehmer des Master-Studiengangs gilt als Studierender der MHH entsprechend der Immatrikulationsordnung.


§ 6
Inkrafttreten


Diese Ordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.


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