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Tarifvertrag TV-L und andere

Am 1. November 2006 hat der Personalrat auf einer Personalversammlung einen Überblick über den neuen Tarifvertrag für die Länder gegeben. Die Folien der Präsentation haben wir im PDF-Format hier zum Download hinterlegt:

 

Präsentation TV-L als PDF-Datei... [2.449 KB]

 

Eine umfangreiche Sammlung (PDF-Format) der neuen Tarifverträge mit vielen Anlagen und Niederschriftserklärungen finden Sie in unserer Rubrik Tarifverträge.

Nach über 40 Jahren verabschieden wir uns vom Bundesangestellten- Tarifvertrag (BAT) und dem Manteltarifvertrag Arbeiterinnen und Arbeiter (MTArb). Ab dem 1. November 2006 gelten an der MHH der Tarifvertrag für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder (TV-L) sowie der Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte. Alle Tarifregelungen wurden bekanntlich erst nach lang andauernden und harten Streikmaßnahmen durchgesetzt.

 

Gemeinsamer Tarifvertrag für Arbeiterinnen, Arbeiter und Angestellte

 

Mit dem TV-L wird die jahrzehntelange Unterscheidung zwischen Arbeiterinnen und Arbeitern auf der einen und Angestellten auf der anderen Seite beendet. Allerdings wurde das Ziel eines Tarifvertrages für alle verfehlt, denn es gibt mit dem TV Ärztinnen und Ärzte erstmals spezifische Vereinbarungen für nur eine Berufsgruppe. Für alle übrigen Beschäftigten gelten einheitliche Regelungen.


Neue tarifliche Regelungen

 

Mit dem neuen Tarifwerk sollen auch im öffentlichen Dienst Regelungen greifen, welche den aktuellen Anforderungen an die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen genügen. Folgende grundsätzliche Veränderungen wurden u. a. vereinbart:

 

- Neue Vergütungsstrukturen
- Jahressonderzahlung statt Urlaubs– und Weihnachtsgeld
- Leistungsbezogenes Zusatzentgelt
- Flexiblere Arbeitszeit-Gestaltung
- Sonderreglungen für Uniklinika und Wissenschaftsbereich

 

Allerdings werden eine Reihe der bisherigen tariflichen Regelungen beibehalten, so z.B. die Urlaubsdauer und die Unkündbarkeit.

 

Überleitung der bisher an der MHH Beschäftigten

 

Für alle vor dem 1. November 2006 an der MHH beschäftigten Kolleginnen und Kollegen gelten besondere Überleitungsregelungen. Diese sollen insbesondere dazu dienen, das bisherige Einkommen und soziale Besitzstände, wie z.B. Ansprüche aus Bewährungsaufstiegen, zu sichern. Im November 2006 sollen für alle bislang Beschäftigten die entsprechenden Vergleichsentgelte ermittelt werden, auf deren Grundlage dann eine Einreihung in die neue Entgelttabelle stattfindet.

 

Erste Tarifergebnisse bereits wirksam

 

Einige der neuen Tarifregelungen wurden bereits vor dem 1. November 2006 wirksam: So gab es im Juli dieses Jahres die erste der vereinbarten Einmalzahlungen. Zum 1.7.2006 trat auch die neue Entgelttabelle für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken in Kraft, gleichzeitig erhöhte sich die Wochenarbeitszeit für diese Berufsgruppe auf 42 Stunden. Ab dem 1. November werden alle anderen Beschäftigten wieder einheitlich eine Regelarbeitszeit von 38,5 Wochenstunden haben.

 


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