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Teilprojekt 7

der Klinischen Forschergruppe 250

Optimierung der Diagnostik und Therapie der Autoimmunhepatitis durch differenzierte Untersuchung der adaptiven Immunantwort

 

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verantwortlich

 

Dr. med. Elmar Jäckel

          

Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie

Kontakt

Tel 0511 532 95 13

Fax 0511 532 69 98

eMail KFO250(at)mh-hannover.de

 

 

Der Schaden durch autoreaktive T-Zell-Immunität

 

 

Die Diagnose der Autoimmunhepatitis (AIH) beruht im Wesentlichen auf dem Ausschluss anderer chronischer Hepatitiden, erhöhten Immunglobulinen, histologischen Charakteristika ohne Krankheitsspezifität sowie der Assoziation mit bestimmten Autoantikörpern. 

 

Viele dieser Autoantikörper sind dabei nicht erkrankungsspezifisch (ANA, SMA, LKM) oder sind gegen Proteine gerichtet, die nicht leberspezifisch expremiert werden (SLA). 50% der adulten Patienten zeigen lediglich anti-nukleäre Autoantikörper (ANA) oder Antikörper gegen glatte Muskulatur (SMA), welche keine Krankheitsspezifität besitzen. Analysen zur zellulären adaptiven Immunantwort beruhen zumeist auf Untersuchungen in peripheren Blutzellen (PBMCs) und sind zum größten Teil an pädiatrischen Patientenkollektiven durchgeführt worden.

 

Im vorliegenden Projekt sollen neue mikroimmunologische Methoden zur Charakterisierung intrahepatischer Immunzellen von Patienten mit Autoimmunhepatitis (AIH) entwickelt werden und neue humorale Autoantigene mittels eines Proteomicsansatzes isoliert werden.