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Teilprojekt 5

der Klinischen Forschergruppe 250

Die Bedeutung follikulärer Helferzellen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Autoimmunerkrankungen

 

 

verantwortlich

 

Prof. Dr. Reinhold Förster

          

Institut für Immunologie

Kontakt

Tel 0511 532 97 21

Fax 0511 532 97 22

eMail KFO250(at)mh-hannover.de

Die Entstehung der T-Zell-Immunität gegen "Selbst"

 

 

CD4+ T-Zellen stellen eine wichtige Zellpopulation bei der Initiierung und Aufrechterhaltung von adaptiven Immunantworten dar. Anhand ihres Zytokinexpressionsprofils werden diese Zellen klassischerweise in T-Helfer 1 (Th-1), Th-2, Th-17-Zellen eingeteilt. Andere T-Zellen weisen sich vor allem durch ihre immunmodulierenden Funktionen aus und werden als regulatorische T-Zellen (Treg) adressiert.

 

Vor einiger Zeit gelang es uns, eine weitere Population von T-Helferzellen zu beschreiben, welche anhand ihrer follikulären Lokalisation und ihrer Fähigkeit, die Immunglobulinsekretion von B-Zellen zu steuern, als follikuläre T-Helfer-Zellen (TFH) bezeichnet werden. 

 

Da diese Zellen eine wichtige Funktion bei der Steuerung der humoralen Immunantwort einnehmen und in hoher Frequenz im peripherem Blut bei einer Reihe von Patienten mit systemischen Lupus erythematodes (SLE) beschrieben wurden, soll in diesem Teilprojekt ihre Bedeutung bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen beschrieben und die Hypothese verifiziert werden, der zufolge TFH-Zellen viel-versprechende therapeutische Zielstrukturen darstellen.