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Teilprojekt 4

der Klinischen Forschergruppe 250

Epigenetische Marker zur Quantifizierung von inflammatorischen und regulatorischen T-Zellen in Autoimmunpatienten

 

Prof. Dr. rer.nat. Jochen Hühn

 

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Abteilung Experimentelle Immunologie

Tel 0531 6181 33 10

Fax 0531 6181 33 99

eMail jochen.huehn(at)helmholtz.de

 

 

 

Prof. Dr. med. Tim Sparwasser

 

Twincore, Zentrum für experimentelle

und klinische Infektionsforschung

Institut für Infektionsimmunologie

Tel 0511 2200 27 201

Fax 0511 2200 27 203

eMail tim.sparwasser(at)twincore.de

 

Die Entstehung der T-Zell-Immunität gegen "Selbst"

 

 

Die wechselseitige Beziehung zwischen regulatorischen T-Zellen und inflammatorischen T-Zellen wie Interleukin (IL)-17-produzierenden Th17-Zellen sowie Interferonγ-(IFNγ)-produzierenden Th1-Zellen stellt ein wichtiges Kontrollelement zur Erhaltung einer Balance zwischen Toleranz und entzündlicher Reaktion dar.

 

Zur präzisen Quantifizierung von inflammatorischen Th17-Zellen sollen epigenetische DNA-Methylierungsmarker durch genomweite screens sowie durch gezielte Analyse der Genloci von IL17A, IL17F oder den „master switch“ Transkriptionsfaktoren für Th17-Zellen, RORγ und RORγt, identifiziert werden. Perspektivisch ist geplant, die neu identifizierten Marker gemeinsam mit schon vorhandenen epigenetischen Markern für Tregs (FOXP3) und Th1-Zellen (IFNγ) zur Quantifizierung von inflammatorischen und regulatorischen T-Zellen im peripheren Blut von Patienten mit Autoimmunerkrankungen einzusetzen.

 

Von diesen Untersuchungen erhoffen wir uns wesentliche Erkenntnisse über das für die Pathologie entscheidende Verhältnis von inflammatorischen zu regulatorischen T-Zellen zum Zeitpunkt der Diagnose und während des Therapieverlaufs.