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Teilprojekt 3

der Klinischen Forschergruppe 250

Immunoglobulin-like Transcripts als Risikofaktoren von Autoimmunerkrankungen

 

verantwortlich

 

Prof. Dr. med. Torsten Witte

 

 

 

Klinik für Immunologie und Rheumatologie

Kontakt

Tel 0511 532 36 23

Fax 0511 532 56 48

eMail KFO250(at)mh-hannover.de

Die Entstehung der T-Zell-Immunität gegen "Selbst"

 

 

Immunglobulin-like Transcripts (ILTs) sind an der Entwicklung der immunologischen Toleranz und der Bildung CD8+CD28- Antigen-spezifischer Tregs beteiligt. Unsere Arbeiten zeigen die Assoziation der homozygoten ILT6-Deletion u.a. mit Multipler Sklerose und dem primärem Sjögren-Syndrom. Wir haben das Molekül rekombinant hergestellt und gezeigt, dass ILT6 an HLA-G bindet und die Proliferation von T-Zellen stimuliert.

 

In dem Teilprojekt soll die Assoziation der ILT6-Deletion mit weiteren Autoimmunerkrankungen (Autoimmunhepatitis, CDLE, SCLE, Pemphigoid) untersucht werden. Parallel werden die Assoziationen von SNPs anderer ILTs mit Autoimmunerkrankungen evaluiert. Zur funktionellen Charakterisierung des ILT6 wird die Regulation des Moleküls in PBMC in Schüben von Autoimmunerkrankungen und in vitro unter dem Einfluss von Zytokinen auf PBMC untersucht. Wir werden Zellen identifizieren, die ILT6 binden und den Effekt der ILT6 Bindung auf die Genregulation bestimmen.

 

Darüber hinaus werden wir den Einfluss von ILT6 auf die T-Zell-Proliferation untersuchen und neue Bindungs­partner von ILT6 identifizieren. Die Ergebnisse werden uns wichtige Informationen über die Funktion von ILT6 und weiterer ILTs geben, neue Mechanismen zur Entstehung von entzündlichen Krankheitsschüben liefern, und innovative Ansatzpunkte für Therapien durch Neutralisierung oder Gabe rekombinanter ILTs aufzeigen.