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Teilprojekt 1

der Klinischen Forschergruppe 250

Funktion von Autophagie bei Antigenpräsentation und Autoimmunerkrankungen

 

verantwortlich

 

Prof. Dr. Georg Behrens

Präsident der Deutschen AIDS-Gesellschaft e.V.

Leiter  SFB 587 Teilprojekt B5

Leiter  SFB 900  Teilprojekt B4

 

 

Klinik für Immunologie und Rheumatologie

 

Kontakt

Tel 0511 532 5337 

Fax 0511 532 9783

eMail KFO250(at)mh-hannover.de

Die Entstehung der T-Zell-Immunität gegen "Selbst"

 

Autophagie ähnelt einem Recyclingprozess, bei dem Zellen Material aus dem Zytoplasma verarbeiten, um ihr Überleben zu sichern und ihren Energiehaushalt zu regulieren. Autophagie­prozesse fördern außerdem die Erkennung und den Abbau von Pathogenen und regulieren unspezifische und adaptive immunologische Abwehreaktionen. Über diese Prozesse spielt Autophagie wahrscheinlich in der Entstehung und Schädigungsphase von Autoimmunerkrankungen eine Rolle.

 

In diesem Projekt werden der Beitrag von Autophagie zur Antigenpräsentation dendritischer Zellen und die resultierende adaptive Immunantwort untersucht. Die pathogene­tische und klinische Relevanz von Autophagie für Autoimmunerkrankungen wird in Patienten analysiert. Parallel dazu wird der Beitrag von Autophagie in systemischen und organspezifischen Autoimmun­erkrankungen mit Hilfe von transgenen und gendefizienten Tiermodellen charakterisiert. Schließlich soll die therapeutische Manipulation von Autophagie mittels siRNA zur Inhibition von Autoimmun­prozessen im Tiermodell versucht werden.

 

Das Projekt hat zum Ziel, bisher unbekannte pathogenetische Wege in der Entstehung von Autoimmunprozessen zu identifizieren und ggf. neue therapeutische Zielstrukturen aufzuzeigen.