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Sprache

Geschlechtergerechte Sprache automatisch: Vergleichbar mit einer herkömmlichen automatischen Rechtschreibprüfung untersucht dieses Hilfsmittel Texte im Hinblick darauf, ob sie durchgehend geschlechtergerecht fomuliert sind.

Altmayer/Carl/Garnier/Haller/Miemietz 2004: Abschlussbericht Projekt Gendercheck "Gleichstellung in der Sprache" Der Gleichstellungseditor: Ein Tool zur sprachlichen Gleichbehandlung der Geschlechter in der deutschen Sprache, IAI Working Paper Vol. 37/2004.

 

Anfrage von Dr. Astrid Bühren (damals Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes) zur geschlechtergerechten Formulierung im Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine „Änderung der Häuslichen Krankenpflege-Richtlinien: Einfügung einer Generalklausel zur sprachlichen Gleichbehandlung“ und Antwort der damaligen Bundesfrauenministerin Dr. Ursula von der Leyen. Quintessenz: "mitgemeint" reicht nicht aus und widerspricht den Vorgaben aus § 1 Abs. 2 des Bundesgleichstellungsgesetzes.

 

Die Region Hannover hat einen Flyer "Fair in der Sprache!" herausgegeben. Der Flyer gibt Anregungen für eine verständliche Sprache, die modern und auf der Höhe der Zeit ist. Eine Sprache, die niemanden ausschließt und beide meint: Frauen und Männer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Literaturhinweis: Heise, Elke (2000): Sind Frauen mitgemeint? Eine empirische Untersuchung zum Verständnis des generischen Maskulinums und seiner Alternativen. In: Zeitschrift für Sprache und Kognition 19 (1/2), S. 3-13