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Förderung der informierten Entscheidung zur Krebsfrüherkennung - Phase I

"Erarbeitung einer Konzeption zur Verbesserung der Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen nach §25 SGB V"

 

 

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Projektleitung:


Prof. Dr. Ulla Walter, Prof. Dr. Marie-Luise Dierks

Laufzeit:

2008-2009

Projektförderer:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Institutionen:

 

 

Stiftungslehrstuhl "Prävention und Rehabilitation in der System- und Versorgungsforschung", MHH

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, MHH

Kooperationspartner:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Wiss. Mitarbeiter:

Birgit Borutta, Dr. Maren DreierSilke Kramer, Inga Kreusel,  Dr. Gabriele Seidel, Ursula Schlanstedt-Jahn

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) möchte im Rahmen des Nationalen Krebsplans die informierte Entscheidung der anspruchsberechtigten Bürger für oder gegen die Teilnahme an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung fördern. Zukünftig sollen qualitativ hochwertige Informationsangebote zu diesem Thema unter anderem über die Gesundheitsportale für Frauen- und Männergesundheit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Verfügung gestellt werden. Um die Informationsmaterialien zu identifizieren und zu bewerten, führt das Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Hannover zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg  in enger Kooperation mit der BZgA und dem BMG im Auftrag der BZgA seit 2008 ein Forschungsprojekt durch, das sich in mehrere Phasen gliedert:

Phase I (Laufzeit 2008-09) - "Erarbeitung einer Konzeption zur Verbesserung der Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen nach §25 SGB V"

beinhaltete einen systematischen Vergleich der Früherkennungsuntersuchungen nach § 25 SGB V  mit dem Ziel, diese für eine Aufbereitung von evidenzbasierten Informationen zu priorisieren. Dazu erfolgte eine Ausgangsanalyse der gesetzlich verankerten Gesundheitsuntersuchungen anhand definierter Kriterien mit dem Ziel, Früherkennungsverfahren für gezielte Interventionen zur Förderung der informierten Inanspruchnahme auszuwählen. Die Auswahl der Verfahren (Priorisierung) während eines Expertenworkshops bildete den Abschluss der Phase I. Dabei wurden vier Zielerkrankungen ausgewählt: Brust-, Gebärmutterhals-, Darmkrebs sowie Herzkreislauferkrankungen. Die engere Anbindung an die Ziele des Nationalen Krebsplans führte im Weiteren zu einer Fokussierung auf Krebs-Früherkennungsuntersuchungen (KFU). Es wurde beschlossen, weitere Forschungsaktivitäten exemplarisch an der Zielerkrankung Darmkrebs und dem Verfahren Screening-Koloskopie durchzuführen, die seit Oktober 2002 von den gesetzlich Versicherten in Deutschland in Anspruch genommen werden kann.