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Effektivität und Kosteneffektivität täglichen Schulsports in der Grundschule - das Projekt "fit für pisa"

Projektleitung: Prof. Dr. Ulla Walter, PD Dr. Christian Krauth,
Dr. Markus Röbl
Laufzeit: 03/2007-03/2010
Projektförderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Institutionen: Stiftungslehrstuhl "Prävention und Rehabilitation in der System- und Versorgungsforschung", MHH
Abteilung Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, MHH
Kooperationspartner: Universitätskinderklinik Göttingen
Allgemeiner Sport-Club Göttingen von 1846(ASC46) e.V.
Ärztekammer Niedersachsen
Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen
Institut für Sportwissenschaften der Universität Göttingen
Pädagogisches Seminar der Universität Göttingen
Schulen: Lohbergschule, Wilhelm-Henneberg-Schule, Hölty-Schule, Heinrich-Grupe-Schule in Rosdorf, Brüder-Grimm-Schule, Albanischule
Wiss. Mitarbeiter: Sebastian Liersch, Dr. Vicky Henze,
Elena Sterdt, Dr. Susanne Bisson
Schwerpunkt: Evaluation
Homepage: www.fit-fuer-pisa.de

Körperliche Inaktivität und Übergewicht/Adipositas haben im vergangenen Jahrzehnt bei Kindern und Jugendlichen zugenommen. Sie stellen einen wesentlichen Risikofaktor für chronische Krankheiten dar. Die Förderung körperlicher Aktivität ist bereits im ersten Lebensjahrzehnt bedeutsam. Täglicher Sportunterricht in der Grundschule stellt aufgrund vollständiger Erreichbarkeit der Kinder einen wichtigen Ansatz dar. Die Intervention „fit für pisa“ nimmt die vielfach erhobenen Forderungen nach täglichem, durch ein Qualitätsmanagement gesicherten sowie curricular strukturierten und standardisierten Sportunterricht durch fachlich qualifizierte Lehrkräfte auf und setzt diese an 6 Schulen um.

 
Ziel der Studie ist die Evaluation der Effektivität und der Kosten-Effektivität täglichen Sportunterrichts in einem Längs- und einem Querschnittansatz. Sie soll Aufschluss geben, inwieweit sich täglicher Sportunterricht auf Gesundheit und Bewegungsverhalten von Schülern langfristig auch nach Abschluss der Intervention auswirkt und inwieweit Kinder mit erhöhten Risikofaktoren von dem Angebot profitieren. Die Ergebnisse des Gesamtprojektes münden in Empfehlungen für die Einführung zusätzlichen Sportunterrichts in Grundschulen, Instrumente zur Qualitätssicherung und Vorschläge zur Optimierung der Rahmenrichtlinien und der Inhalte des Curriculums für den Sportunterricht in Klasse 1 bis 4 der Grundschule.

 
Mit der beantragten Studie wird die Nachhaltigkeit ein bzw. zwei Jahre nach Abschluss der Intervention im Hinblick auf gesundheits- und bildungsbezogene Effekte geprüft. Geschlechtsspezifische und sozioökonomische Variablen werden gezielt berücksichtigt und ausgewertet. Eine ökonomische Evaluation gibt erstmals Aufschluss über kurz- und langfristige Einsparpotentiale bei den Folgekosten.