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Exzellenzcluster RESIST

 

Exzellente Forschung für Menschen, denen Infektionen besonders schaden können

 

Im neuen Exzellenzcluster RESIST (Resolving Infection Susceptibility; EXC 2155) erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Infektionen – mit dem Ziel, Menschen zu helfen, für die krankheitserregende Viren und Bakterien besonders gefährlich sind. Dazu gehören beispielsweise Neugeborene und Alte, deren Immunsystem noch nicht ausreichend entwickelt oder besonders anfällig ist, sowie Menschen mit einer angeborenen Immunschwäche und Patientinnen und Patienten, deren Immunsystem aus Therapiegründen gedämpft wird oder die Träger von Implantaten sind.

 

Das Ziel von RESIST ist es, die individuelle Anfälligkeit gegenüber Infektionen besser zu verstehen, um auf dieser Basis ‚maßgeschneidert‘ Infektionen vermeiden, diagnostizieren und therapieren zu können. Neben der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) als federführende Hochschule des RESIST-Konsortiums nehmen an diesem regionalen Verbund auch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, das TWINCORE-Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung in Hannover, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), das „Centre for Structural Systems Biology“ (CSSB) in Hamburg sowie das „Center for Chronic Immunodeficiencies“ (CCI) in Freiburg teil.

 

Im Zentrum von RESIST stehen Menschen mit einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infektionen. Deshalb ist das Forschungskonzept um eine Vielzahl bereits bestehender, hervorragend charakterisierter Patientenkohorten herum entwickelt worden. Zu jeder Kohorte gehören viele Patientinnen und Patienten mit ähnlichen oder gleichen Krankheiten. Diese Kohorten werden im Rahmen von RESIST gezielt erweitert. Passend zu diesem Konzept kombiniert das RESIST-Konsortium Expertinnen und Experten aus Klinik und Wissenschaft auf einzigartige Weise. Sie widmen sich den angeborenen Immunschwächen ebenso wie der Immunologie, Virologie, Bakteriologie, Strukturbiologie und Bioinformatik. Die von ihnen erarbeiteten Erkenntnisse und Konzepte können direkt in existierende translationale Forschungsprogramme einfließen – beispielsweise in die Arbeiten der Deutschen Zentren für Infektions- sowie Lungenforschung (DZIF und DZL), des Zentrums für Individualisierte Infektionsmedizin (CIIM) sowie des „Research Center for Emerging Infections and Zoonoses“ (RIZ) der TiHo. Dort werden sie weiterentwickelt, um möglichst bald und gut Patientinnen und Patienten helfen zu können.

 

Das neue Exzellenzcluster RESIST startete am 1. Januar 2019 und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder über einen Zeitraum von sieben Jahren mit einem Volumen von rund 32 Millionen Euro gefördert. Sprecher ist Professor Dr. Thomas Schulz, Leiter des Instituts für Virologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Exzellenzcluster gelten als Ausweis exzellenter, international anerkannter und sichtbarer Forschung auf dem jeweiligen Gebiet. Das Exzellenzcluster RESIST illustriert somit die international sichtbare Rolle der Medizinischen Hochschule Hannover und ihrer Partner auf dem Gebiet der Infektions- und Immunitätsforschung

 

Im Exzellenzcluster RESIST sind gegenwärtig eine Reihe von Positionen für Medizinerinnen und Mediziner sowie Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf Postdoktoranden- und Doktorandenebene ausgeschrieben. Interessierte können sich über die Projekte, die solche Stellen ausgeschrieben haben, hier informieren.

 

Weitere Fragen zu den ausgeschriebenen Projekten können entweder an das RESIST-Koordinationsbüro (resist@mh-hannover.de) oder an einzelne Projektleiterinnen und -leiter adressiert werden. Die Kontaktadressen und Zusammenfassungen der einzelnen Projekte finden Sie in den Projektbeschreibungen.