SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Spezialsprechstunden

  • Liebe Patientinnen und Patienten,

     

    auf dieser Seite erhalten Sie Kurzinformationen über unsere Spezialsprechstunden und die Kontaktinformationen.

  • Forschungsambulanz für integrative chinesische Medizin

     

     

    Aufgrund einer intensiven, fachlichen und  langjährigen Zusammenarbeit mit der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin und der Chinabridge Deutschland ist es gelungen, Mittel für den Aufbau einer Forschungsambulanz für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in der Klinik für Rehabilitationsmedizin akquirieren. Ziel dieser Forschungsambulanz ist es einerseits, Methoden der chinesischen Medizin sinnvoll in westliche Therapiestrategien zu integrieren und andererseits Behandlungskonzepte auf ihre Wirkung wissenschaftlich zu belegen. Diesbezüglich besteht eine enge Kooperation mit der Chinesischen Akademie für Chinesische Medizinische Wissenschaften (CACMS) in Peking (China). Diese Verbindung von TCM und Schulmedizin spielt hierbei eine innovative und herausragende Rolle. In unserer Ambulanz arbeiten Ärzte der Klinik, Physiotherapeuten, sowie chinesische Ärzte für TCM zusammen.

     

    Anmeldung bei:

    Frau H. Weigelt
    Frau S. Plitzke

     

    +49 511 532-4115
    +49 511 532-4130

     

    erreichbar von:
     
    Mo - Fr 07.00 -13.00

    Wir bieten unseren Patienten in der Ambulanz ausgewählte Diagnose- und Behandlungsverfahren an, deren Wirksamkeit in klinischen Studien belegt werden konnte. Diagnostisch werden sowohl die westliche als auch die chinesisch-medizinische Betrachtungsweise einbezogen und spezielle Diagnosetechniken wie Puls- und Zungendiagnostik sind basaler Bestandteil im Rahmen der Untersuchung. Akupunktur, Schröpfmedizin, spezielle Massagetechniken und diätetische Beratung auf Basis der TCM stehen therapeutisch im Vordergrund.

     

     

     

    Akupunktur

     
    Die Akzeptanz der Durchführung von Akupunktur ist in Deutschland sehr hoch und Umfragen zu Folge würden 61% der Mitbürger im Krankheitsfall am liebsten mit einer Kombination aus Schulmedizin und TCM behandelt werden. Akupunktur ist nicht nur populär, beliebt und akzeptiert, sondern eine wissenschaftlich gut belegte und außerordentlich intensiv beforschte Behandlungstechnik der TCM. Besonders bei Schmerzen konnte die Wirksamkeit in zahlreichen hochwertigen Studien gezeigt werden.


    Aus Sicht der Chinesischen Medizin ist die wichtigste Grundlage das Bestreben nach harmonischem und ungestörtem Fluss des „Qi“. Der Mensch wird als Einheit betrachtet und die Behandlung zielt auf ein ganzheitliches Gleichgewicht ab. Schmerz ist ein Zeichen, oder wie wir es nennen ein Symptom einer Störung / einer Dysbalance. In der TCM wird Schmerz als ein Stau von Qi und Xue interpretiert. Durch gezielte Nadelung kann sowohl dieser Energiefluss beeinflusst werden, als auch das zugrundeliegende Ungleichgewicht, das den Schmerz als Symptom hervorruft behandelt werden.

    Beschwerdebilder und Erkrankungen die in der Ambulanz behandelt werden:
    -    Spannungskopfschmerzen
    -    Migräne
    -    Muskuloskelettale Beschwerden des Bewegungsapparates
    -    Chronische Schmerzstörungen
    -    Arthrose
    -    Allergien
    -    Schlafstörungen
    -    Reizdarm-Syndrom
    -    Stressinkontinenz

     

    Zu aktuellen Forschungsprojekten können Sie sich hier informieren.


    In unserem Team der Forschungsambulanz für TCM unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Gutenbrunner in der Klinik für Rehabilitationsmedizin werden Sie von Herrn Dr. med. Jörg Schiller und Frau Dr. Wen Zheng betreut.

     

    Herr Dr. med. Schiller ist als Facharzt für Physikalische und rehabilitative Medizin seit 2006 in unserer Klinik tätig und beschäftigt sich seit 2003 mit chinesischer Medizin. 2017 erhielt unsere Projektgruppe für eine internationale Publikation zur Akupunktur bei Osteoporose den Dr. Heinz- und Helene-Adams-Preis der deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation für ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeit.

     

    Die Kosten für die Behandlung werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

    Die Preise für Selbstzahler und Privatversicherte sind:

    Akupunktur zur Schmerzbehandlung, 20 Minuten

    46,92 €

    Erhebung der Erstanamnese vor Akupunktur mit einer Mindestdauer von einer Stunde

    120,65 €

    Erhebung der Folge-Anamnese vor Akupunktur mit einer Mindestdauer von 30 Minuten

    60,33 €

  • Schmerzrehabilitation

     
    Patienten mit chronischen Schmerzen, Einschränkungen in der Teilhabe am beruflichen, sozialen und kulturellen Leben die sich in schmerztherapeutischer Behandlung befinden, können in der Klinik für Rehabilitationsmedizin in der Spezialambulanz für Schmerzrehabilitation therapiert werden. Im Fokus steht weniger die Schmerzreduktion, als der Abbau von Angst vor Bewegung, der Erhalt der Arbeitsfähigkeit – bzw. die berufliche Wiedereingliederung -, sowie die Möglichkeit zur Teilhabe am soziokulturellen Leben, die als übergeordnete Ziele der Therapie formuliert werden.
    Neben medikamentösen und psychologischen Verfahren spielen physikalisch-medizinische Therapieverfahren eine sehr wichtige Rolle in der modernen Behandlung chronischer Schmerzen.

        

     
    Anmeldung bei:


    Frau H. Weigelt
    Frau S. Plitzke
     
      +49 511 532-4115
      +49 511 532-4130

    erreichbar von:
     
    Mo - Fr 07.00 -13.00 h

    Im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Schmerzambulanz und der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie stellt die ambulante Nutzung nichtmedikamentöser Therapieverfahren aus dem Bereich der Physio-, Ergo-, Hydrotherapie und der komplementärmedizinischen Verfahren die 3. Säule eines sogenannten multimodalen Schmerzmanagements dar. Regelmäßige Teambesprechungen und intensiver Austausch zwischen den Fachdisziplinen sorgen für eine konzeptionelle einheitliche und zielführende Patientenbetreuung.
     
    Die behandelnden Ärzte/Ärztinnen unserer Klinik sind auf dem Gebiet der Schmerztherapie spezialisiert. Die Steuerung des Rehabilitationsprozesses, die Funktionsdiagnostik des Bewegungssystems und der differenzierte Einsatz der notwendigen nichtmedikamentösen Therapieverfahren sind die ärztlichen Aufgaben.  
     
    Therapeutische Methoden sind vorwiegend durch aktive Therapieverfahren mit bewegungstherapeutischen und arbeitsplatzbezogenen Inhalten geprägt. Zusätzlich spielen im Einzelfall differenzierte physio- und ergotherapeutische, sowie komplementärmedizinische Verfahren eine wichtige Rolle.
     

  • Handrehabilitation

     
    In der Klinik für Rehabilitationsmedizin bieten wir eine umfassende Nachbehandlung von komplexen Handverletzungen an.
     
    Die Nachbehandlung erfolgt durch eine intensive interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen den Ärzten/Ärztinnen der Handchirurgie, der Rehabilitationsmedizin, der Schmerztherapie und der Psychosomatik sowie dem Team der Physio-, Ergo- und Hydrotherapeuten/innen.
     
    Der Schwerpunkt unserer Behandlung liegt in der Wiederherstellung bzw. Verbesserung der Handfunktionen im Alltag und am Arbeitsplatz. In wöchentlichen Teambesprechungen werden mit Ärzten/Ärztinen und Therapeuten/innen der Therapieverlauf und die Therapieziele besprochen.
     

        

     
    Anmeldung bei:


    Frau H. Weigelt
    Frau S. Plitzke
     
      +49 511 532-4115
      +49 511 532-4130

    erreichbar von:
     
    Mo - Fr 07.00 -13.00 h

     
     

  • Beckenbodenrehabilitation

     
    Die Störungen der Beckenbodenmuskulatur können zu einer Inkontinenz im Blasen- und Mastdarmbereich führen. Zur Behandlung bieten sich verschiedene Therapieoptionen an. Eine derzeit noch zu wenig bekannte Möglichkeit ist die krankengymnastische Komplex-Beckenbodentherapie, die in der Klinik für Rehabilitationsmedizin von erfahrenen Physiotherapeuten/innen durchgeführt wird.
     
    Unser Konzept beinhaltet darüber hinaus eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der Ärztinnen/Ärzte und Physiotherapeut/innen unserer Klinik mit Gynäkologen, Urologen und Viszeralchirurgen der MHH, bei der eine umfassende Diagnostik und Therapie der Erkrankungen des Beckenbodens erfolgt. Schwerpunkt der Behandlung ist es, durch eine gezielte Kontrolle der Beckenbodenmuskulatur die Blasen- und Darmstörungen zu verbessern.
     

        

     
    Anmeldung bei:


    Frau H. Weigelt
    Frau S. Plitzke
     
      +49 511 532-4115
      +49 511 532-4130

    erreichbar von:
     
    Mo - Fr 07.00 -13.00 h

    Wir bieten ein leitliniengerechtes umfangreiches therapeutisches Angebot im Rahmen der Spezialsprechstunde Inkontinenz. 
    Störungen der Blasenfunktion, Organsenkungen oder Schmerzen der Beckenbodenstrukturen unterschiedlicher Natur wie z.B. nach Operationen, Geburtsverletzungen, Kompressionssyndrome oder psychischen Störungen werden ambulant  von einem fachspezialisierten Team für physikalische und rehabilitative Medizin behandelt.
    Unter den Indikationen befinden sich Krankheitsbilder wie Belastungsinkontinenz, neurogene und nicht neurogene überaktive Blase, Entleerungsstörungen oder Organsenkungen. Außerdem werden Patientinnen und Patienten vor und nach urologischen oder gynäkologischen Operationen zeitnah mitbetreut.
    Therapeutische Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zur Reduktion der Beschwerdesymptomatik wie Akupunktur oder Elektroakupunktur können die Sie ergänzend seit Juni 2018 erhalten. Die Kosten für die Behandlung werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Nähere Informationen zu den Kosten finden Sie in den Informationen zur Forschungsambulanz für integrative chinesische Medizin.

  • Neurologische Spezialsprechstunde

     
    Verschiedene neurologische Erkrankungen sowie Hirnverletzungen sind nach einer stationären Rehabilitation noch nicht ausreichend gebessert, so dass Bedarf für eine ambulante Weiterbehandlung besteht. Die Klinik für Rehabilitationsmedizin bietet hierfür eine Spezialsprechstunde an, in der sich Patient/innen mit den entsprechenden Beschwerden ambulant vorstellen können.
     
    Nach einer klinischen Untersuchung durch einen in der neurologischen Rehabilitation erfahrenen Arzt werden unter Berücksichtigung der weiteren Behandlungsziele des/r Patienten/innen Verordnungen für einzelne Therapieeinheiten (z.B. Physiotherapie oder Ergotherapie) veranlasst. Ein besonderes Angebot ist im Hinblick auf die häufig eingeschränkte Fahreignung die Überprüfung auf einem speziellen Messstand.  
     

        

     
    Anmeldung bei:


    Frau H. Weigelt
    Frau S. Plitzke
     
      +49 511 532-4115
      +49 511 532-4130

    erreichbar von:
     
    Mo - Fr 07.00 -13.00 h

     
    Die ersten Einzelsitzungen in der Therapie dienen dazu, die speziellen Leistungseinschränkungen eines/r  Patienten/in zu ermitteln und daraus die sinnvollen Behandlungsziele und Therapieinhalte festzulegen. Soweit notwendig kann dann über einen befristeten Zeitraum die ambulante Behandlung in der Poliklinik fortgesetzt werden.  
     
    Ein wichtiges Grundprinzip ist darüber hinaus die Anleitung zu Selbstübungen, die bei gebessertem Befund zunehmend an Bedeutung gewinnen.
     

  • Spezialsprechstunde - Lymphödem

     
    Die sachgerechte Behandlung von Lymphödemen erfordert eine kompetente ärztliche Diagnostik und  speziell qualifizierte Lymphtherapeuten.  Die Klinik für Rehabilitationsmedizin bietet dazu eine Spezialsprechstunde an, in der die diagnostische Zuordnung erfolgt und ggf. notwendige Zusatzuntersuchungen veranlasst werden.
     
    Die Therapie folgt den Prinzipien der sog. komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE), zu der die manuelle Lymphdrainage, die Kompressionstherapie sowie die Bewegungs- und Atemtherapie gehören. Diese Behandlungen können nach klinischer Untersuchung bei komplexer Symptomatik in der Poliklinik begonnen werden.  Danach wird eine  Weiterbehandlung in externen Therapiepraxen mit entsprechender Qualifikation angestrebt, wobei die Möglichkeit zur weiteren ärztlichen Betreuung durch die Poliklinik besteht.
     

        

     
    Anmeldung bei:


    Frau H. Weigelt
    Frau S. Plitzke
     
      +49 511 532-4115
      +49 511 532-4130

    erreichbar von:
     
    Mo - Fr 07.00 -13.00 h