SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

"Qualitätsbericht Rehabilitation 2006 aus der Sicht von Nutzerinnen und Nutzern"


Projektleitung:


Prof. Dr. Marie-Luise Dierks

Laufzeit:

2008

Projektförderer:

m&i-Klinikgruppe Enzensberg, Abteilung Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung

Institutionen:

Patientenuniversität der MHH,

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, MHH

Kooperationspartner:

m&i-Klinikgruppe Enzensberg, Abteilung Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung

Wiss. Mitarbeiter:

Gabriele Seidel

Schwerpunkt:

Evaluation

  

Reha-Einrichtungen erstellen inzwischen – analog zu den Krankenhäusern der Akutversorgung – Qualitätsberichte, in denen Struktur-, Prozess- und Ergebnisinformationen zusammengestellt werden. Diese Berichte werden auch den (zukünftigen) Patientinnen und Patienten zur Verfügung gestellt. Bislang fehlen jedoch sowohl im Akut- als auch im Reha-Bereich empirische Grundlagen darüber, inwieweit die angebotenen Informationen den Wünschen und Bedürfnissen der Patienten bzw. Rehabilitanden entsprechen.

 

Deshalb wurden im Arbeitsschwerpunkt Patientenorientierung und Gesundheitsbildung am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Hannover in Zusammenarbeit mit der m&i-Klinikgruppe Enzensberg in einer Pilotstudie die Anforderungen und Bewertungskriterien von Patienten und Verbrauchern erfasst.


Am Beispiel eines 2007 erstellten Qualitätsberichts einer Rehabilitationsklinik wurde 2008 in strukturierten Nutzertestungen geprüft, ob der Bericht den Informationsbedarf von Patienten und Laien trifft. Eingesetzt wurde ein Methodenmix aus individuellen Anmerkungen der insgesamt 34 Testleser, einem standardisierten Bewertungsbogen und leitfadenbasierten, strukturierten Gruppendiskussionen.


Qualitätsberichte der Rehabilitationskliniken werden von den (potentiellen) Nutzern als wichtige Informationsquelle betrachtet. Zukünftige Berichte sollten klar auf die Zielgruppe "Patienten" fokussiert werden. Relevant sind die Angaben zu den medizinischen Schwerpunktsetzungen der Kliniken, Hinweise auf die Zufriedenheit anderer Patienten und die Informationen zum Service. Fachausdrücke, Abkürzungen und methodische Details sollten vermieden werden. Je kürzer die Texte sind, desto eher werden die enthaltenen Informationen auch wahrgenommen und verstanden. Textteile sollten durch aussagefähige Illustrationen unterstützt werden. Vor Drucklegung sollten Patienten als Testleser eingesetzt werden.