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Praktika - Praxis und Theorie

 

Die Gesprächsführungspraktika zur Arzt-Patienten-Kommunikation zeichnen sich durch einen hohen Praxisanteil aus. 

 

Wie wird gelehrt?

In Kleingruppen von  max. 10 Studierenden kann und soll intensiv geübt werden. Rollenspiele als didaktische Methode haben sich hierzu sehr bewährt. Unterstützung bei der Erprobung und in der anschließenden intensiven Reflektionsphase erhalten die angehenden Ärzte und Ärztinnen von Simulationspatienten, die u.a. von Amateurschauspielbühnen rekrutiert wurden. Die inhaltliche Vorbereitung und sorgsame Einführung in die Rollenspiele durch die Dozenten sind Bestandteil des Konzeptes. 

 

 

 

 

 

Um die Verzahnung von Theorie und Praxis zu gewährleisten, nehmen die Regieanweisungen (ausgearbeitete Fallvignetten), z.B. bei der Mitteilung einer Diagnose, Bezug auf Krankheitsbilder, die Inhalt der begleitenden Vorlesungen sind. Diese Inhalte greifen das Spektrum der gängigen chronischen Krankheitsbilder des ärztlichen Alltags auf. Videogestützes Lernen und die Auswertung der Gesprächsbeispiele komplettieren das didaktische Konzept.

 

Welcher Zeitumfang steht zur Verfügung?

Das aktuelle Curriculum ermöglicht im zweiten Studienjahr im Laufe des zweiten und dritten Tertials sieben Sitzungen zu je vier Unterrichtsstunden.  

 

Welche Lernmöglichkeiten werden den Studierenden geboten?

In einem geschützten und wertschätzenden Rahmen den ersten Kontakt zum Patienten proben, Fehler machen dürfen, intensive Rückmeldung zum Gesprächsverhalten und -ablauf erhalten: Das stärkt nicht nur die Wahrnehmung der eigenen kommunikativen Stärken und Schwächen, sondern auch die Sicherheit im Umgang mit den zukünftigen "echten" Patienten.

 

Wie beurteilen eigentlich die Studierenden den Einsatz der Simulationspatienten?

 

 

 

 

 

Welche Literatur ist relevant? 

Als theoretischer Hintergrund dienen der Calgary-Cambridge Guide (Kurtz and Silverman, 1996) sowie Füßl/Middecke (Anamnese und klinische Untersuchung, 2005) und SPIKES (breaking bad news, 2000). Studierende finden Hinweise zur Grundlagenliteratur im ILIAS.

Darüber hinaus sind die wichtigsten Textausschnitte dort zum downloaden bereitgestellt.