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Arbeitsgruppe

Prof. Dr. Anibh M. Das

  

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der  Arbeitsgruppe Pädiatrische Stoffwechselerkrankungen

 

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Wissenschaftliche Schwerpunkte

  

 

Angeborene Stoffwechseldefekte sind häufig schwere, lebensbedrohliche Erkrankungen. Die klinischen Symptome sind sehr variabel, können aber jedes Organ betreffen.

         Unser Schwerpunkt liegt auf der Erforschung von primären und sekundären Erkrankungen des Energiemetabolismus. Als primäre Erkrankungen des Energiestoffwechsels bezeichnet man Defekte der mitochondrialen Atmungskette, der Hauptenergiequelle eukaryotischer Zellen, In der Atmungskette werden Elektronen von Reduktionsequivalenten (NADH und FADH2) über Komplex I bzw. Komplex II auf Komplex IV der Atmungskette und schließlich Sauerstoff übertragen, wobei H2O entsteht. Während dieses Prozesses werden durch die Atmungsketten-Komplexe Protonen (H+) aus der mitochondrialen Matrix heraus gepumpt. Hierbei entsteht ein elektrochemisches Potenzial über die innere Mitochondrienmembran. Die im Gradienten gespeicherte Energie kann von Komplex V (ATP-Synthase) genutzt werden, um die Energie in Form von ATP zu speichern. Die meisten Atmungsketten-Defekte können nur symptomatisch behandelt werden, wobei ein früher letaler Verlauf nicht untypisch ist. Ein potenzieller Ansatz zur Therapie sind die metabolischen Regulatoren namens Sirtuine. Hierbei handelt es sich um Lysin-Deacetylasen (KDAC). Im Menschen sind sieben unterschiedliche Sirtuine bekannt, welche eine spezifische subzelluläre Lokalisation aufweisen (nukleär: SIRT1, SIRT6, SIRT7; mitochondrial: SIRT3, SIRT4, SIRT5; zytosolisch: SIRT2). Alle Mitglieder der Sirtuinfamilie benötigen NAD+ als essenziellen Kofaktor für ihre enzymatische Aktivität und sind daher an den Energiemetabolismus gekoppelt. Neben der Regulation des Energiemetabolismus haben die Sirtuine Ziele im Bereich der Signaltransduktion, der Transkriptionsfaktoren und der ROS-Detoxifizierung. Unsere Arbeitsgruppe untersucht die Regulation der Sirtuine bei primären (Mitochondriopathien) und sekundären (M. Fabry) metabolischen Erkrankungen des Energiestoffwechsels. Weitere Studien beschäftigen sich mit der Auswirkung von Hypoxie auf die Sirtuine. Dies spielt eine Rolle im Bereich der perinatalen Hypoxie und der Organ-Transplantation.

         Eine zweite Gruppe schwerer metabolischer Erkrankungen sind lysosomale Speicherkrankungen wie M. Fabry und M. Niemann-Pick Typ C. Beiden Erkrankungen liegt ein Defekt im Sphingolipid-Stoffwechsel zu Grunde (Sphingolipidosen). Die Akkumulation von Stoffwechsel-Intermediaten führt zu gestörten Funktionen verschiedener Organe. In Kooperation mit dem Institut für Physiologische Chemie der Tierärztlichen Hochschule Hannover untersuchen wir die veränderte Zusammensetzung der Zellmembran in Fibroblasten von Patienten mit M. Fabry und M. Niemann-Pick Typ C. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Analyse der „lipid-rafts“, distinkten Nanostrukturen der Plasmamembran, welche einen hohen Gehalt an Cholesterol und Sphingolipiden aufweisen. Die Zusammensetzung der „lipid-rafts“ ist wichtig für die Signaltransduktion von „lipid-raft“-assoziierten Rezeptoren.

          Klinisch orientierte Projekte unserer Arbeitsgruppe befassen sich mit der Stickstoff-Umwandlung bei Harnstoffzyklus-Defekten und dem natürlichen Verlauf bei Patienten mit Harnstoffzyklus-Defekten. Darüber hinaus führen wir verschiedene Studien zum Thema „Hepatorenale Tyrosinämie" durch. Modifikationen der Ernährung (z.B. Atkins Diät) bei angeborenen Stoffwechselerkrankungen werden ebenfalls untersucht.

Mitarbeiter

 

» Anibh M. Das

 

» Jolanthe Bednarczyk

» Partha Dabke

» Astrid Fitter

» Alexandra Gutkess

» Theresa Heuer

» Arne B. Potthast

» Friederike Salge

» Mareike Sandvoß

» Cathrin Sterz

» Simone J. Warneke

  

Förderung

 

Wir freuen uns über die Unterstützung unserer Arbeit. Unser Dank geht an:

  

» Integrierten Forschungs- und

   Behandlungszentrum

   Transplantation (IFB-Tx)

» Vitaflo International Ltd.

» Milupa Metabolics /

   Nutrucia GmbH

Kontakt

 

Prof. Dr. Anibh M. Das

  

Klinik für Päd. Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen

OE 6720

Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

  

Tel.: +49 511 532-3273

Fax: +49 511 532-8073

Ausgewählte Publikationen

  

Lücke T, Höppner W, Schmidt E, Illsinger S, Das AM (2004) Fabry Disease: Reduced activities of respiratory chain enzymes with decreased levels of energy-rich phosphates in fibroblasts. Mol Genet Metab, 82:93-97

 

Das AM, Illsinger S, Lücke T, Hartmann H, Ruiter JPN, Steuerwald U, Waterham HR, Duran M, Wanders RJA (2006) Isolated mitochondrial long chain keto-acyl-CoA-thiolase deficiency due to mutations in the HADHB gene. Clin Chem, 52: 530-534

 

Das AM, Naim HY (2009). Biochemical basis of Fabry disease with emphasis on mitochondrial function and lipid trafficking. Adv Clin Chem 49: 57-71

 

Mayorandan S, Meyer U, Gokcay G, Garcia Segarra N, Ogier de Baulny H, van Spronsen F, Zeman, J, de Laet C, Spiekerkötter U, Thimm E, Maiorana A, Dionisi-Vici C, Moeslinger D, Brunner-Krainz M, Lotz-Havla AS, Cocho de Juan JA, Couce Pico ML, Santer R, Scholl.Bürgi S, Mandel H, Bliksrud YT, Freisinger P, Aldamiz-Echevarria LJ, Hochuli M, Gautschi M, Endig J, Jordan J, McKiernan P, Ernst S, Morlot S, Vogel A, Sander J, Das AM (2014) Cross-sectional study of 168 patients with hepatorenal tyrosinaemia and implications for clinical practice. Orphanet J Rare Dis: 107 (Epub ahead)

 

Mayorandan S, Meyer U, Hartmann H, Das A (2014) Glycogen storage diseases type III: modified Atkins diet improves myopathy. Orphanet J Rare Dis: 196 (Epub ahead)

 

PÄDIATRISCHES FORSCHUNGSZENTRUM  

  

Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

     

Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

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