SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Station 44

Herzlich Willkommen auf unserer Internetseite
 

Die Station 44 gehört zur Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin unter ärztlicher Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Koppert.
 
Als interdisziplinäre Intensivstation versorgen wir Patienten aller Fachrichtungen, wobei der Schwerpunkt in der Betreuung postoperativer Patienten sowie in der Versorgung von Patienten nach diagnostischen Maßnahmen und Notfallpatienten liegt.
 

Unsere Pflege orientiert sich an dem Pflegeleitbild und dem Pflegekonzept der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie wird patientenorientiert und unter Berücksichtigung der psychosozialen Situation geplant, durchgeführt und evaluiert. Wir arbeiten nach dem Pflegemodell Rooper, Logan & Thierny
 

Die Station wurde im April 2002 eröffnet und verfügt über 14 Beatmungsplätze, unterteilt in Dreibett-, Zweibett- und Einzelzimmer.
 

Unser Pflegeteam besteht aus examinierten Pflegenden, die in Voll- und Teilzeit beschäftigt sind und teilweise über eine zweijährige Fachweiterbildung für Intensiv- und Anästhesiepflege verfügen. Die Teilnahme an internen und externen Fortbildungen ist fester Bestandteil unserer Personalentwicklung. 
  

Wir gewährleisten eine kontinuierliche Versorgung durch die Arbeit im Drei–Schicht–System, um in interdisziplinärer Zusammenarbeit das Wohlbefinden und die Gesundheit unserer Patienten wiederherzustellen.
 

Allgemeine Informationen finden Sie auf den Seiten des Patientenportals!

  •   Ihre Ansprechpartner

     

     

    Stationsleitung
      

    ständige Vertretung der Stationsleitung
     
     

      Sie erreichen uns unter: 
     
      Einheit A
        
    +49 511 532-2444
     
      Einheit B 
        +49 511 532-2446
     
      

    Jens Heimlich       
    Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepflege
    Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege

    Eugenie Benus
    Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepflege

     

     

  •   So finden Sie zu uns

     

    Sie betreten die MHH durch den Haupteingang (Gebäude K6) und gehen durch die Ladenstraße bis zum Fahrstuhlknoten C. Dort fahren Sie mit dem Personenaufzug bis in die Etage 4

     

    Sie gelangen so unmittelbar vor unsere Eingangstür.  
     
     

     

     


        

    Lageplan zum Vergrößern

     

    Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

    der Besuch auf einer Intensivstation hat häufig keinen angenehmen Hintergrund, aber wir werden uns bemühen, Ihren Bedürfnissen soweit wie möglich entgegenzukommen.

    Bitte melden Sie sich mit dem Freisprechtelefon bei uns an. Das Telefon finden Sie vor dem Eingang der Intensivstation. Bitte betreten Sie erst nach Ihrer telefonischen Anmeldung und nach Aufforderung durch das Pflegepersonal die Intensivstation. Wir werden Sie, je nach Situation, direkt zu Ihren Angehörigen leiten bzw. für einen kurzen Moment in unser Besucherzimmer bitten.
     

    Um einen geregelten Stationsbetrieb zu gewährleisten, bitten wir Sie, folgende Zeiten einzuhalten:
    zwischen 14:30 und 19:30 Uhr.
     

    Wir bitten Sie um Verständnis, dass auch in den angegebenen Besuchszeiten aufgrund von medizinischen und pflegerischen Maßnahmen Wartezeiten entstehen können, bis wir Sie zu den Patienten begleiten können. Setzen Sie sich in diesem Fall immer in das Wartezimmer. Die betreuende Pflegekraft wird Sie sobald wie möglich hereinbitten.
     

    Zu viele und zu häufige Besuche können für Sie selbst und den Patienten belastend sein. Darum bitten wir Sie, die Anzahl der Besucher pro Besuch auf maximal 2 Personen zu begrenzen.

    Der Besuch von Kindern und Jugendlichen auf einer Intensivstation ist problematisch. Bitte sprechen Sie uns unbedingt vorher an !
     
    Lassen Sie bitte keine persönlichen Gegenstände unbeaufsichtigt, nutzen Sie die abschließbaren Schränke im Besucher-Wartezimmer und nehmen Sie Ihre Wertsachen immer mit auf die Station.

     

     

  •   Pflegerische Schwerpunkte

    Das Versorgungsspektrum umfasst die
     

    1. Postoperative Nachbetreuung chirurgischer Patienten nach:

      Eingriffen am Auge
      Eingriffen aus der Gynäkologie und Geburtshilfe 
      Eingriffen im Bereich der Trachea (Luftröhre) 
      Eingriffen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich
      gefäßchirurgische Eingriffe (u.a. Carotis - TEA, TAA, BAA, periphere Gefäßprothese)
      intracranieller Operationen 
      Lappenplastik im Bereich der HNO, MKG und PHW
      Lungenchirurgischen Eingriffen
      Polytrauma
      Thoraxplastik
      urologischen Eingriffen
      traumatologisch / orthopädischen Eingriffen an Extremitäten oder der Wirbelsäule
     

    2. Therapie neurologischer Krankheitsbilder:

      z.B. Mediainfarkt
     

    3. Therapie internistischer Krankheitsbilder:

      Akute Dekompensation 
      COPD
      Intoxinationen
      Pankreatitis
      Patienten nach TIPPS bzw. Radiofrequenz-Therapie 
      Pneumonie
      respiratorische Globalinsuffizienz
     

    4. Therapie der Sepsis
     

    5. Therapie des Lungenversagens (ALI, ARDS)
     

    6. Vorbereitung für Organspenden

  •   Stationsspezifische Informationen

      

    Ihr Angehöriger liegt auf unserer Intensivstation. Eine Situation, die Sie wahrscheinlich sehr beunruhigt und Ihnen Sorgen macht.
     

    Wir möchten Ihnen mit den folgenden Informationen helfen, die Situation in der sich Ihr Angehöriger befindet, besser zu verstehen.

    Bei einigen Patienten muss die Atmung durch ein Beatmungsgerät unterstützt werden. Dieses Gerät ist über Schläuche mit dem Patienten verbunden. Über den Beatmungsschlauch (Tubus), der durch den Mund oder die Nase in die Luftröhre eingelegt ist, strömt die Luft ein und aus. Das Einbringen des Tubus nennen wir Intubation, das Entfernen Extubation. Benötigt der Patient über längere Zeit die Hilfe des Beatmungsgerätes, wird eventuell ein Luftröhrenschnitt (Tracheotomie) vorgenommen. Solange der Schlauch eingelegt ist, kann der Patient weder sprechen , trinken noch essen. Je nach Situation des Patienten und der eingesetzten Medikamente kann es sein, dass Sie Ihren Angehörigen in einem künstlichen Tiefschlaf, benommen oder wach vorfinden. Der wache Patient hat die Möglichkeit sich durch Zeichen und Gesten oder auf gezielte Fragen hin zu äußern. Wenn der Schlauch entfernt wird und der Patient ausreichend wach ist, kann er wieder sprechen.
     

    Zur ständigen Überwachung der Herzfunktion, des Blutdrucks, der Körpertemperatur und des Sauerstoffgehaltes des Blutes und anderer wichtiger Körperfunktionen ist der Patient an Monitore angeschlossen. Die Erfassung geschieht über Messfühler (Elektroden), die am Körper angebracht und über Kabel mit den Überwachungsgeräten verbunden sind. Die gemessenen Werte können in Form von Kurven oder Zahlen auf den dazugehörigen Bildschirmen abgelesen werden. Nahezu alle Geräte auf der Intensivstation reagieren selbst auf kleinste Veränderungen mit hör- und sichtbaren Signalen. Dies bedeutet meist keine akute Gefahr. Die Alarme richten aber unsere Aufmerksamkeit auf eine besondere Situation und helfen im Ernstfall rechtzeitig zu handeln.
     

    Durch dünne Plastikschläuche (Venenkatheter), die in ein Blutgefäß eingelegt sind, wird die notwendige Zufuhr von Medikamenten, Flüssigkeiten und Nährstoffe gewährleistet. Solange der Patient nicht normal essen und trinken kann, wird die Ernährung entweder über einen durch die Nase in den Magen führenden Schlauch (Magensonde) oder über den Venenkatheter durchgeführt. Körperflüssigkeiten wie zum Beispiel Magensaft oder Urin, werden durch Magensonde oder Blasenkatheter abgeleitet. Nach einer Operation liegen manchmal Schläuche (Drainagen) im Wundgebiet um Sekret und Blut abzuleiten, damit es nicht zu Störungen in der Wundheilung kommt. Diese Flüssigkeiten werden in Auffangbeuteln oder Flaschen, die am Bettrand befestigt sind, gesammelt. Spezielle Matratzen auf den Patientenbetten sollen das Entstehen von Druckgeschwüren (Dekubiti) verhindern. Manchmal werden auch aufwendige Spezialbetten zur besonderen Lagerung eingesetzt.
     

    Es kommt vor, dass ein Patient isoliert werden muss, weil bei regelmäßig durchgeführten bakteriologischen Untersuchungen Bakterien nachgewiesen werden, die gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent sind, gegen die also diese Antibiotika nicht mehr wirksam sind. Man nennt diese Bakterien deshalb multiresistent. Wenn bei Patienten multiresistente Keime nachgewiesen werden, kann es nötig sein spezielle Hygienemaßnahmen zu ergreifen, um eine Übertragung dieser Bakterien auf andere Patienten zu verhindern. Ein Schild an der Zimmertür wird Sie darauf hinweisen und das Pflegepersonal wird Sie unterstützen sich situationsgerecht zu verhalten.
     

    Wir bitten Sie, sich regelmäßig die Hände zu desinfizieren. Die Desinfektionsmittelspender finden Sie im Besucherzimmer und vor jedem Patientenzimmer.
     

    Unsere Intensivstation hat geregelte Arbeitsabläufe. Dabei versuchen wir den Tag-Nacht-Rhythmus für den Patienten beizubehalten. Ärzte untersuchen den Patienten, legen die Therapie fest und führen die notwendigen Behandlungen durch. Dabei werden sie von den Pflegekräften unterstützt, die den Patienten überwachen, bestimmte Therapiemaßnahmen durchführen und den Behandlungsverlauf aufzeichnen. Weiter unterstützen die Pflegekräfte den Patienten bei der Körperpflege, der Mobilisation und der Nahrungsaufnahme. Verschiedene Aufgaben werden auch wechselseitig von Pflegekräften und Ärzten übernommen. Diese Routine kann aber durch Akutereignisse unterbrochen werden. Die erfordert dann eine Umstellung des Arbeitsablaufes und kann vorübergehend den Eindruck von Unruhe vermitteln.
     

    Bitte bringen Sie soweit notwendig, Brille, Zahnprothese oder Hörgeräte des Patienten mit. Sie können Ihrem Angehörigen auch gerne Hygieneartikel wie eventuell einen Rasierapparat, Zahnbürste, Deo oder Hautlotion mitbringen. Weitere persönliche Dinge und Lebensmittel nur nach Rücksprache mit dem Pflegepersonal.
     

    Sollten Sie Fragen haben, können Sie uns gerne anrufen. Aus Datenschutzgründen dürfen wir nur den direkten Angehörigen Auskunft geben. Wir würden Sie bitten, sich innerhalb der Familie abzusprechen, so dass nur eine Person anruft und um Auskunft bittet und diese dann weiterleitet.
     

    Bei akuten schweren Veränderungen des Zustands Ihres Angehörigen werden wir Sie sofort informieren.