SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Neuro-Onkologie

                                  

Forschungsschwerpunkt Neuroonkologie

 

Der wissenschaftliche Fokus der Arbeitsgruppe Neuroonkologie, als Teilbereich der Neuropathologie der Medizinischen Hochschule Hannover, liegt in der Erforschung der molekularen Grundlagen der Entstehung und Progression von Hirntumoren.

Unsere Forschung konzentriert sich dabei vor allem auf Gliome, die häufigste Subgruppe von Hirntumoren. Gliome gehen mutmaßlich aus den Gliazellen des Nervensystems hervor und machen etwa 80% aller malignen Hirntumore aus. Die Bezeichnung Gliome ist dabei ein Oberbegriff für eine Gruppe von genetisch und morphologisch unterscheidbaren Tumoren. Dazu gehören zum Beispiel Astrozytome, Oligodendrogliome und Glioblastome. Unser Interesse gilt dabei besonders den genetischen, epigenetischen und chromosomalen Veränderungen, die zur Tumorentstehung und Tumorprogression beitragen.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit spezifischen Protein:Protein Wechselwirkungen, im Kontext ihrer Funktion in normalen und neoplastischen Zellen und Geweben. Die Erforschung der molekularen Mechanismen, die der Entstehung von Gliomen zugrunde liegen, dient – neben der Grundlagenforschung – auch der Entwicklung neuer Prognosemarker, um die Diagnose und Therapie von Hirntumoren zu verbessern.

Die Neuropathologie ist damit eine direkte Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Klinik. Dabei kommt ein breites Spektrum verschiedener histologischer, protein-analytischer, molekularbiologischer und biochemischer Methoden zum Einsatz. Unsere Arbeitsgruppe kooperiert dabei mit einer Vielzahl von lokalen, nationalen und internationalen klinischen und wissenschaftlichen Gruppen.

 

Leitung:                      Prof. Dr. Hartmann

Mitarbeiter:                 Rouzbeh Banan

 

Offene Stellen:            Forschungspraktika, med. Doktorarbeiten, Bachelor- & Masterarbeiten