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OPhonLas

OCT geregelte Laserablation bei Stimmlippen-Phonation

OPhonLas: OCT-geregelte Laserablation bei Stimmlippen-Phonation

Teilprojekt: Chirurgie am schwingenden Gewebe

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Förderung: Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE),

  Land Niedersachsen

 

 

 

Laufzeit: 04/2017-03/2020

 

Projektkoordination: Herr Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Martin Ptok

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Frau Dipl.-Ing. Caroline Bärhold »

 

Projektpartner:   

 

Leibniz Universität Hannover, Institut für Quantenoptik, Abteilung Biophonics »

 

Leibniz Universität Hannover, Institut für Mechatronische Systeme »

 

Hochschule Emden/Leer, Institut für Laser und Optik »

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Hintergrund

 

Krankheitsbedingte Einschränkungen im Alltag stellen für die Betroffenen eine Belastung und Beeinträchtigung dar. Wird neben einer konservativen Maßnahme ein chirurgischer Eingriff notwendig, so sind die dadurch entstehenden Nebenwirkungen möglichst gering zu halten. Die Anforderungen an die moderne Phonochirurgie äußern sich daher in einer möglichst schonenden Behandlung durch die Minimierung von Vernarbungen, Resektionsdefekten und Beeinträchtigungen auf Grund einer Narkose.

 

Die derzeitigen Schwierigkeiten bei chirurgischen Eingriffen im Bereich der Stimmlippen liegen, neben der eingeschränkten Zugänglichkeit des Stimmlippengewebes, in der bisher mangelnden intraoperativen Funktionskontrolle. 

 

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Forschungsvorhaben

 

Das Ziel der Verbundpartner im Projekt OPhonLas umfasst die interdisziplinäre Weiterentwicklung eines minimalinvasiven, nebenwirkungsarmen Eingriffes am Kehlkopf, zur Verbesserung oder Wiederherstellung der Stimmfunktion. Durch die Bündelung von Kompetenzen aus den Bereichen der optischen Bildgebung und -verarbeitung, Regelung sowie Lasertechnologie wird eine Verbesserung medizinischer Instrumente angestrebt.

 

Es soll ein rigides, anatomisch gekrümmtes Laryngoskop entwickelt werden, dass die Operation an einem kooperationsfähigen Patienten, zur postoperativen Funktionskontrolle, ermöglicht. Durch die Kombination einer tiefenauflösenden Darstellung mittels Kohärenztomographie und dem Einsatz von Stereobilddaten zur Oberflächenvisualisierung, soll eine Laserablation auf oszillierendem Gewebe ermöglicht werden.

 

Im Teilprojekt „Chirurgie am schwingenden Gewebe“ der Medizinischen Hochschule Hannover, in der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie, wird dafür ein Stimmlippen-Modell entwickelt, dass die Prüfung des Resektionsmechanismus für verschiedene Phonationszustände ermöglicht. Das Gewebe-Phantom soll im Weiteren eine genaue Kontrolle der Schwingungsparameter, wie z.B. der Phonationsfrequenz, zur exakten Funktionskontrolle der optischen Komponenten, zulassen und eine Variation der anatomischen Rahmenbedingungen abbilden. Durch die zusätzliche Modellierung von Irregularitäten im Phonationsapparat, wird eine experimentelle Simulation von Stimmlippenerkrankungen und die daraus resultierenden Schwingungsunregelmäßigkeiten angestrebt.

 

 

Letzte Änderung: 25.01.2018 Caroline Bärhold


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