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Evaluation und Aufwandschätzung zum Qualitätssicherungsverfahren der sozialmedizinischen Begutachtung

 

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Projektleitung:


PD Dr. C. Krauth

Laufzeit:

11/2011-04/2012

Projektförderer:

Deutsche Rentenversicherung Bund

Institutionen:

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, MHH

Kooperationspartner:

  • Universität Würzburg
  • Deutsche Rentenversicherung Bund

Wiss. Mitarbeiter:

Jona Stahmeyer

Schwerpunkt:

Aufwandschätzung

 

Im Zuge der zweijährigen Arbeit der Kommission zur Weiterentwicklung der Sozialmedizin in der gesetzlichen Rentenversicherung (SOMEKO) wurden im Abschlussbericht vom März 2004 Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in der sozialmedizinischen Sachaufklärung veröffentlicht. Nach der Festlegung prioritärer Handlungsfelder wurde u.a. die Projektgruppe „Qualitätssicherung der sozialmedizinischen Begutachtung“ zur praktischen Umsetzung der Empfehlungen eingesetzt. Der Auftrag bestand in der Erarbeitung eines umfassenden und einheitlichen Qualitätssicherungskonzeptes für die Sozialmedizinische Begutachtung. Auf Basis der bestehenden Anforderungen wurde von der Projektgruppe „Qualitätssicherung der sozialmedizinischen Begutachtung“ ein Qualitätssicherungskonzept für die sozialmedizinische Begutachtung erarbeitet, das eine trägerübergreifende Grundlage für die qualitative Prüfung von Gutachten liefert und gleichzeitig die Tranzparenz der Gutachten für Ärzte, Auftraggeber und andere Nutzer erhöht. Das Ergebnis der bisherigen Verfahrenentwicklung ist ein vorläufiger Prüffragenkatalog, mit dem die Qualität von Gutachten erfasst werden kann. Über ein Peer Review-Verfahren soll die Qualität der sozialmedizinischen Gutachten von erfahrenen Sozialmedizinern (sog. Peers) anhand des Prüffragenkatalogs erfasst werden, so dass die verschiedenen qualitativen Aspekte eines Gutachtens gemessen werden können und somit eine Vergleichbarkeit der Begutachtungsqualität zwischen den Rentenversicherungsträgern geschaffen werden kann.

 

Das Ziel des Projektteils „Evaluation und Aufwandschätzung zum Qualitätssicherungs-verfahren der sozialmedizinischen Begutachtung (EvaBegut), Los 2 Aufwandschätzung“ ist es, den personellen Aufwand zu schätzen, der für die Durchführung des Peer Review-Verfahrens in der Routine zu erwarten ist. Die Aufwandschätzung wird dabei praxisnah im Rahmen eines Piloten durchgeführt.

 


Ansprechpartner:

PD Dr. Christian Krauth
Jona Stahmeyer

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