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Arbeitsgruppe "Felsenbein-Imaging"

Verantwortlich: Priv.-Doz. Dr. med. A. Giesemann und Dr. med. F. Götz

 

Unsere Arbeitsgruppe befasst sich mit der Optimierung der bildgebenden Diagnostik des Felsenbeines mittels CT und MRT und mit der subtilen morphologischen Darstellung der Innenohrstrukturen, insbesondere bei angeborenen und erworbenen Hörstörungen.

 

Die technischen Entwicklungen in der Magnetresonanztomographie bieten die Möglichkeit zunehmend hochauflösende Sequenzen einzusetzen und die Diagnosesicherheit im Submillimeterbereich zu erhöhen. Modernste CT-Geräte können bei geringer Strahlenexposition Schnittbilder höchster Qualität liefern. 

 

Das Felsenbein wächst im Säuglings- und Kleinkindalter erheblich und kann durch Morphometrie von Pneumatisation, Suturenschluss, Ausbildung des „Tympanic Ring „ bei Bildung des äußeren Gehörganges und Nervenverlauf exakt beschrieben werden. Während das Größenwachstum des Innenohres zur Geburt abgeschlossen ist, zeigt die pars petrosa ein Längenwachstum im Verhältnis zur basalen Cochleawindung von 3:1 bei Geburt bis auf 7:1 im Erwachsenenalter. Die Analyse des normalen Felsenbeinwachstums soll das Verständnis von komplexen Fehlbildungen, wie  kraniofazialen Dysmorphien und zahlreichen Syndromen erleichtern.

 

Die spezialisierte morphologische Diagnostik geht Hand in Hand mit Fortschritten bei der Identifizierung von Genen, die eine Hörstörung bedingen. Durch die sehr erfolgreiche Therapie  kongenital tauber Kinder mit einem Cochlea Implantat kommt der Diagnostik der  Fehlbildungen (sowohl den knöchern sichtbaren als auch den Nerv Fehlbildungen) ein hoher Stellenwert in der Indikationsstellung zu.

 

Weitere Forschungsschwerpunkte sind seltene Innenohrerkrankungen und Schädelbasistumoren, insbesondere Paragangliome.

 

Wichtigste Publikationen:

 

 

Aplasia of the cochlea: radiologic assessment and options for hearing rehabilitation.

 

Kontorinis G, Goetz F, Giourgas A, Lanfermann H, Lenarz T, Giesemann AM.

Otol Neurotol. 2013 Sep;34(7):1253-60. doi: 10.1097/MAO.0b013e318291c48f.



Improved imaging of Cochlear nerve hypoplasia using a 3-tesla variable flip-angle turbo spin-echo sequence and a 7-cm surface coil.

Giesemann AM, Raab P, Lyutenski S, Dettmer S, Bültmann E, Frömke C, Lenarz T, Lanfermann H, Goetz F.

Laryngoscope. 2013 Jul 6. doi: 10.1002/lary.24300. [Epub ahead of print]

 

The vestibulocochlear nerve: aplasia and hypoplasia in combination with inner ear malformations.

Giesemann AM, Kontorinis G, Jan Z, Lenarz T, Lanfermann H, Goetz F.

Eur Radiol. 2012 Mar;22(3):519-24. doi: 10.1007/s00330-011-2287-z. Epub 2011 Sep 30.

 

Persistent petrosquamosal sinus: high incidence in cases of complete aplasia of the semicircular canals.

Giesemann AM, Goetz GF, Neuburger J, Lenarz T, Lanfermann H.

Radiology. 2011 Jun;259(3):825-33. doi: 10.1148/radiol.11101466. Epub 2011 Mar 8.

 

 

Preise und Urkunden:

 

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    Posterpreis 2014

    der Gesellschaft für Schädelbasischirurgie  

     

     


    Posterpreis 2014

    der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie  e.V.  

     

     

     

    Posterpreis 2013

    der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e. V.

     

     

  •  

     

    Posterpreis 2019 der Deutschen und der Österreichischen

    Gesellschaft für Neuroradiologie

     

     

     

     

     

     

     

    Kurt-Decker-Preis 2015

    der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiololgie e.V.

     

     

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Medizinische Hochschule Hannover

Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie

Direktor: Prof. Dr. med. H. Lanfermann

OE   8210

Carl-Neuberg-Str.  1

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