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Meningeome

Untersuchung zur Wachstumshemmung von Meningeome durch Cox-2-Inhibitoren

 

Ansprechpartner

 

 

Prof. Dr. K. Schwabe

 

Inoperable und rezidivierende Meningeome stellen ein großes gesundheitspolitisches Problem dar, da sie eine hohe Prävalenz haben und zu einer starken Beeinträchtigung des Patienten führen können. Eine effektive Chemotherapie ist für die überwiegend gutartigen, langsam wachsenden Tumoren epithialer Herkunft bisher nicht verfügbar. Es wurde jedoch in zahlreichen Studien beschrieben, dass Tumoren epithelialer Herkunft pharmakologisch durch die Inhibition des Enzyms Cyclooxygenase-2 (Cox-2) im Wachstum gehemmt werden.

Wir untersuchen die Effekte einer pharmakologischen Behandlung mit dem Cox-2 Hemmer Celecoxib auf das Wachstum benigner Meningeome. Hierzu charakterisieren wir das Wachstum von primären Zellkulturen aus neurochirurgisch resezierten Meningeomen in vitro und nach heterologer Transplantation bei immunkompromittierten Nacktmäusen. Ein möglicher wachstumshemmender Effekt von Celecoxib wird zudem nach systemischer Applikation untersucht, sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit verschiedenen Angiogenesehemmern. Zudem wird die lokale Wirkung des Cox-2 Hemmers nach intrakranialer Verabreichung getestet.

Die zu erwartenden Befunde tragen dazu bei, chemotherapeutische Ansätze zu entwickeln, mit denen das Tumorwachstum von benignen Meningeomen unterdrückt werden kann.

 

Projektförderung

 

Else Kröner-Fresenius-Stiftung

 

Kooperation

 

Dr. R. Klein, Institut für Pathologie der MHH

 

Weitere Informationen

 

 



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