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Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Hydrocephalustherapie

 

Das Gehirn ist im Schädel von Nervenwasser, den sog. Liquor, umspült. Es zirkuliert in einem bestimmten Kreislauf in und um das Gehirn. Dabei wird es ständig produziert und wieder resorbiert, sodass es innerhalb von 24 Stunden fast dreimal ausgetauscht wird. Kommt es zu einer Störung dieses Kreislaufs oder des Gleichgewichts zwischen der Produktion und Resorption, spricht man von Hydrocephalus (Wasserkopf). Im Kopf entsteht ein Überdruck, der auf das Gehirn drückt. Die Folgen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Sehstörung, Inkontinenz, Demenz oder Bewusstseinsstörung und Koma.

 

Mit zwei Methoden kann der Hydrocephalus behandelt werden. Bei einer Shunt-Operation wird über einen kleinen Schlauch, der wie eine Pipeline unter der Haut liegt, das überflüssige Nervenwasser aus dem Kopf in den Bauch oder ins Herz geleitet. Eine andere Möglichkeit ist eine endoskopische Operation, bei der der Kreislaufverschluss geöffnet oder ein Umgehungskreislauf geschaffen wird.

 

Der Hydrocephalus ist eine gut heilbare Erkrankung. In der Klinik stehen beide Behandlungsoptionen zur Verfügung.

 

weitere Informationen

 

Privatsprechstunde (nach Vereinbarung)

Prof. Dr. med. Joachim K. Krauss

Tel.: 0511/ 532-6652/6651

 

Spezialsprechstunde pädiatrische Neurochirurgie

PD Dr. med. Elvis Hermann

donnerstags 8-14 Uhr, Gebäude K2, Ebene H0, Raum 4060

Terminvereinbarung: Tel.: 0511/ 532-3102


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