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Umfrage Geschlechterspezifische Medizin 2006

1. Die Umfrage zum Netzwerk "Medizin und Geschlecht / gender and sex in medicine" für Professoren und Professorinnen.

2. Die Umfrage zum Netzwerk "Medizin und Geschlecht / gender and sex in medicine" für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.

 

 

Ziel des Projekts ist es, allen, die an geschlechterspezifischer Lehre, Forschung und Krankenversorgung interessiert sind oder die schon auf diesem Gebiet arbeiten, über eine Datenbank Kontakt und Austausch zu ermöglichen und weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studentinnen und Studenten für das Themenfeld zu gewinnen. Das Projekt wird im Rahmen des HWP-Programms vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Larissa Burruano, MPH, nahm im Februar 2006 ihre Tätigkeit im Gleichstellungsbüro als Koordinatorin des Projekts „Netzwerk Medizin und Geschlecht“ auf.

 

Bis Jahresende soll ein Netzwerk aufgebaut werden, das alle verfügbaren Informationen zu geschlechtsspezifischen Themen in der MHH bereitstellt und die an diesen Themen Interessierten miteinander in Kontakt bringt. Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sollen z.B. auch die Forschungskommission, die Studienkommission und der AStA der Medizinischen Hochschule Mitglieder des Netzwerks werden. Nach Aufbau des internen Netzwerks können weitere interessierte Gruppen und Organisationen im Umfeld der MHH einbezogen werden. Zum Beispiel sind die Ärztekammer Niedersachsen und verschiedene niedersächsische Universitäten als weitere Mitglieder des Netzwerks denkbar.

 

Der Informationsfluss soll durch eine Webseite mit eingebundener Datenbank gewährleistet werden. Mit Hilfe dieser Datenbank wird es möglich sein, Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner für geschlechtsspezifische Forschungsthemen zu finden.

Außerdem können Dissertationsthemen mit geschlechtsspezifischer Thematik über die Datenbank vermittelt werden. Die im SS 06 und im WS 06/07 geplante Veranstaltungsreihe „Geschlechterforschung zwischen Theorie und Praxis – MHH im Dialog“ wird durch das „Netzwerk Medizin und Geschlecht“ ebenfalls unterstützt werden. Bei erfolgreicher Umsetzung für den MHH internen Gebrauch soll ggf. der Zugang zur Datenbank auch für Interessierte von außen ermöglicht werden.

 

Zur wissenschaftlichen Begleitung des Projekts wurde ein Beirat aus Professorinnen und Professoren unterschiedlicher Fachrichtungen gebildet:

Professor Dr. Hermann Haller (Studiendekan), Professorin Dr. Eva Hummers-Pradier (Allgemeinmedizin), Professorin Dr. Brigitte Litschauer (Medizinische Universität Wien), Professorin Dr. Brigitte Lohff (Geschichte der Medizin), Professorin Meike Stiesch-Scholz (Zahnärztliche Prothetik),  Professorin Dr. Vera Regitz-Zagrosek (Charité Universitätsmedizin Berlin).

 

 

Ein Bericht über die Integration geschlechterspezifischer Inhalte in das Medizincurriculum - Ein Projekt zur Qualitätssteigerung der Lehre an der Medizinischen Hochschule Hannover ist in der Zeitschrift für Frauenforschung & Geschlechterforschung,  Heft 2/2007, Kleine Verlag erschienen.

 

 

 

Präsentation der Umfrageergebnisse zum Thema "Medizin und Geschlecht"