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Simulationspatienten

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Einsatz von Simulationspatienten in Lehre und Prüfung - etabliert und fest verankert.

 

Mit dem Start des Modellstudiengangs Humanmedizin „HannibaL“ wurden die Ausbildung und der Einsatz von Lehr- und Simulationspatienten für den Unterricht und praktische Prüfungen durch die Medizinische Psychologie initiiert.

Aktuell stehen etwa 80 engagierte Simulationspatienten aller Altersgruppen für Übungen zur ärztlichen Gesprächsführung, zur Kommunikation in schwierigen Situationen und für körperliche Untersuchungen zur Verfügung. Die Simulationspatienten setzen sich aus Laien- und Profischauspielern zusammen, die vor ihren Einsätzen auf die häufigsten Krankheitsbilder und deren Symptomatik vorbereitet werden.

Im Unterricht der Medizinischen Psychologie sind die Simulationspatienten regelmäßig im Modul 202 Diagnostische Methoden in den Praktika und in der OSCE-Prüfung beteiligt. Weitere Einsätze finden z. B. im Unterricht der Allgemeinmedizin, der Inneren Medizin, der Viszeralchirurgie und der Intensivmedizin statt.

Informationen über die Möglichkeit des Einsatzes der Simulationspatienten in weiteren Unterrichtsmodulen der MHH erhalten Sie unter simulationspatienten(at)mh-hannover.de.  
 
Ansprechpartner: Frau A. Kursch und Herr PD von Lengerke
 

Wenn Sie sich selbst für eine Tätigkeit als Simulationspatientin oder Simulationspatient  interessieren, dann schauen Sie bitte in die unten stehenden Informationen. Wir freuen uns über Ihre Bewerbung.

  •   Was sind Simulationspatienten?

     

    Simulationspatientinnen und-patienten stellen Patientenrollen authentisch und realitätsnah dar.
    Anhand von Fallbeispielen simulieren sie die Symptome gewünschter Krankheitsbilder und ermöglichen den angehenden Ärztinnen und Ärzten ein erstes Probehandeln … zur ärztlichen Interaktion als auch zu körperlichen Untersuchungen.  

    National wie international wird die didaktische Methode „Einsatz von Simulationspatienten“ bereits umfangreich und erprobt in der medizinischen Ausbildung eingesetzt und von den Studierenden positiv bewertet.

    Seit dem Studienjahr 2005/2006 ist der Einsatz von Simulationspatienten auch im Modellstudiengang HannibaL fester Bestandteil in Lehre und Prüfung - vor allem im 2. Studienjahr im Modul Diagnostische Methoden. Aber auch im 3. und 4. Studienjahr werden die Simulationspatienten in der Lehre und Prüfung eingesetzt und unterstützen die Studierenden bei der Erprobung und Überprüfung ärztlichen Handelns.

    Gefragt ist die Schauspielkompetenz vor allem in der Lehre zur Notfallmedizin (HAINS-Woche). Emotional herausfordernde Gesprächssituationen können hier in einem Wahlfach in geschütztem Rahmen geübt werden. 

     

     

  •   Ausbildung der Simulationspatienten

     
               Level 4 oder 6 auf der Schmerzskala  … 
                                  ...was passt zum Fallbeispiel?
     

     
        ...und gleich die Feedbackrunde …
                          … was genau sage ich und wie?
     

     

    Was genau können Simulationspatienten?

    Sie können standardisiert einen gewünschten Bewegungsablauf in Prüfungen mehrfach darstellen.

    Auch sind sie in der Lage in einer Lehreinheit unterschiedliche Patiententypen zu spielen - abgestimmt auf die jeweiligen Lernziele und Kompetenzlevel gestalten sie die Rollen nach den Anforderungen des Settings aus.

     

    Folgende Fähigkeiten der Simulationspatientinnen und-patienten sind dabei hilfreich:

    • Eine angemessene verbale wie non-verbale Darstellung körperlicher Symptome
    • ... und der damit einhergehenden Gefühle, Sorgen und Ängste

     

    Fallbeispiele mit präzisen Regieanweisungen, die vor dem Einsatz gemeinsam mit den Lehrenden oder Prüfenden besprochen werden, sichern die Qualität des Einsatzes.

    Alle Simulationspatienten erhalten darüber hinaus eine Schulung in Feedbackkompetenz, um den Studierenden, falls gewünscht, eine hilfreiche Rückmeldung aus Patientenperspektive zu geben.

     

     

  •   Unsere Simulationspatienten (eine Auswahl)
  •   Simulationspatienten buchen

     
    … der Nächste bitte!
     

     
    … hier hinterm Auge tut es sehr weh …   
     

     

    Sie möchten Simulationspatienten in Ihrer Lehre oder Prüfung einsetzen?

    Verortet ist das Simulationspatientenprogramm der MHH in der Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie

    Ihnen steht ein Pool von über 80 Simulationspatienten zur Verfügung – im Alter von 25 bis 86 Jahren. Zurzeit erhalten die Simulationspatienten ein Honorar von 19,50 Euro pro Zeitstunde.
     

    Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder eine Beratung wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: simulationspatienten(at)mh-hannover.de.
     

    Kontakt: Frau Angelika Kursch und Herr PD Dr. Thomas von Lengerke

     

     

  •   Bewerbung für einen Einsatz als Simulationspatientin- oder patient

                
                   Wie ist das Gespräch mit 
                          der Studentin gelaufen?
     

                    
                     Welche Sorgen und Gefühle passen
                           zu dieser Krankheitsgeschichte?

     

     

     

    • Sie haben Freude am Umgang mit jungen Studierenden?
    • Ihnen ist eine konstruktive und wertschätzende Kommunikation wichtig?
    • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind für Sie selbstverständlich?
    • Sie haben Freude an der Ausgestaltung einer „Patientenrolle“ und eventuell Erfahrungen im Amateur- oder Profischauspiel?
       

    Dann freuen wir uns über eine Bewerbung unter: simulationspatienten(at)mh-hannover.de.
     

    Kontakt: Frau Angelika Kursch und Herr PD Dr. Thomas von Lengerke