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Hier haben wir für Sie wichtige Einträge zu Veranstaltungen, Forschungspreisen, Fortbildungen und anderen Aktivitäten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Medizinischen Psychologie der vergangenen Jahre zusammengestellt

 

 

Mit dem 12. ADHS-Förderpreis ausgezeichnet
 

Dr. Gundula Ernst hat im Namen des Kompetenznetzes Patientenschulung im Kindes- und Jugendalter e.V. (KomPaS) den 12. ADHS-Förderpreis gewonnen.
Es wurde das Projekt „Fit für den Wechsel: Erwachsenwerden mit chronischer Krankheit“ ausgezeichnet.
 
Die Jury lobt, dass „das innovative Projekt Betroffenen die Kompetenz vermittelt, die eigene Transition selbst zu gestalten und damit zu meistern.“
 
Der Preis ist mit 10.000 € dotiert und wurde am 05.12.2015 im Rahmen der 5. Mannheimer ADHS-Tagung verliehen.

 

Dr. Gundula Ernst erhielt den Leonard-Thompson-Gedächtnispreis
 

Dr. Gundula Ernst wurde mit dem Leonard-Thompson-Gedächtnispreis für das Projekt
„Übergangskompass - Transitionshilfe für chronisch kranke Jugendliche und ihre Behandler“ ausgezeichnet. 

Der Preis ist mit 8.000 € dotiert und wird jährlich von der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) verliehen. Der Preis wurde am 07.11.15 in Essen übergeben.

 

Heinrich-Sauer-Preis 2015
 

Für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Klinischen Diabetologie verlieh das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, am 13. November dieses Jahres den mit 2.500 Euro dotierten Heinrich-Sauer-Preis.
 

Wichtig ist die Zielsetzung, mit dem Projekt einen Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung leisten zu wollen.
 

Der Preis ist dem Gründer der ehemaligen Diabetesklinik in Bad Oeynhausen, Professor Heinrich Sauer gewidmet, der zu den Wegbereitern der modernen Diabetestherapie zählt. Der renommierte Mediziner hat auch die Gründung und Inbetriebnahme des Bad Oeynhausener Herzzentrums begleitet und war bis 1985 Chefarzt der Diabetologie. 20 Jahre früher als andere Ärzte integrierte er die Patienten mit in den Behandlungsprozess. Dieser Ansatz, dem Patienten die Eigenverantwortung zu übertragen, war für die damalige Zeit revolutionär. Ausgewählt und begutachtet wurden die Arbeiten von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe, Direktor des Diabeteszentrums, seinem Vorgänger Prof. Dr. med. Rüdiger Petzoldt und dem ehemaligen Klinikoberarzt Dr. med. Dr. rer. nat. Wulf Quester.

 

Gerhardt-Katsch-Medaille 2015
 

In diesem Jahr wird Professorin Dr. rer. nat. Dipl. Psych. Karin Lange mit der Gerhardt-Katsch-Medaille der Deutschen Diabetes Gesellschaft geehrt. Damit würdigt die DDG ihre langjährige wissenschaftliche Tätigkeit bei der Konzeption und Implementierung von Diabetesschulungen und psychosozialen Versorgungsansätzen für Patienten als auch in der Aus- und Weiterbildung von Diabetesberaterinnen DDG, Diabetologen/innen DDG und Fachpsychologen Diabetes. Als Vorstandsmitglied mehrerer Ausschüsse und Arbeitsgemeinschaften, sowie als Mitglied internationaler und nationaler Leitlinienkommissionen (DDG) trug sie dazu bei,  die Förderung des Empowerments und die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit Diabetes als zentrale Therapieelemente zu etablieren.

 

Karin Lange engagiert sich seit vielen Jahren in mehreren Ausschüssen, Arbeitsgemeinschaften und Leitlinienkommissionen der DDG: Sie ist Mitglied im Ausschuss „Diabetologe DDG“, Vorsitzende des Ausschusses „Fachpsychologe/in Diabetes DDG“ innerhalb der „Arbeitsgemeinschaft Psychologie und Verhaltensmedizin“, zweite Vorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Verhaltensmedizin“, Mitglied der Leitlinienkommission „Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes mellitus im Kinder und Jugendalter“, Mitglied der Leitlinienkommission „Psychosoziales und Diabetes mellitus“ und Gründungsvorstand der „Arbeitsgemeinschaft pädiatrische Diabetologie“ (AGPD).

 

Im Andenken an einen der wichtigsten Begründer der Diabetologie verleiht die Deutsche Diabetes Gesellschaft seit 1979 eine Gerhardt-Katsch-Medaille an Menschen, die sich besonders um das Wohl der Menschen mit Diabetes verdient gemacht haben.