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Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Leitfaden

Umgang mit Überlastungsmeldungen an der MHH (Kurzfassung der Dienstvereinbarung)

 

Hinweis: Nummerierung und Reihenfolge entsprechen nicht der in der Dienstvereinbarung!

 

 

1. Voraussetzungen, Form und Inhalt einer Überlastungsmeldung

1.1. Berechtigt ist jede/r Beschäftigte, jedes Team und jede Beschäftigtengruppe der MHH

 

1.2. Vordruck im MHH-Intranet, grundsätzlich auch formlos möglich

 

1.3. Pflichtangaben:

  • Name/n Antragsteller
  • Abteilung(en) / Organisationsnummer(n)
  • Aussage: Ich fühle mich überlastet / Wir fühlen uns überlastet, weil …
  • Ist direkter Vorgesetzte/r informiert oder gab es ein Gespräch dazu oder hatte Vorgesetzte/r Gelegenheit Missstände zu ändern  

 

1.4. Freiwillige Zusatzangaben:

  • Veränderungen im Arbeitsvolumen / in der Personalbesetzung
  • Auswirkungen der Überlastung
  • Vermutete Gründe, die zur Überlastung geführt haben
  • Vorschlag zur Abhilfe

 

2. Verfahren zur Bearbeitung einer Überlastungsmeldung

2.1. Anlaufstelle für die Meldungen ist die Betriebliche Sozialberatung. Überlastungsmeldungen sind zu richten an die E-Mail-Adresse ueberlastungmh-hannover.de (Sozialberatung und Personalrat erhalten die Mail zeitgleich) oder die OE 0041/Kennwort Überlastung. Möglich ist auch die Zustellung per Fax (0511 / 532 16 5415). Die Online-Zusstellung ist die bevorzugte Methode.

 

Beachten Sie gegebenenfalls auch aktuelle Hinweise auf unseren Seiten, die wir bei Bedarf an exponierter Stelle einblenden (z.B. bei längeren Abwesenheiten)

 

2.2. Falls sich Betroffene aus begründetem Anlass nicht in der Lage sehen, ihre Vorgesetzten vorab mit dem Problem zu konfrontieren bzw. diese entsprechend zu informieren, findet ein Gespräch mit der Betrieblichen Sozialberatung und ggfs. dem Personalrat statt. Dort wird über die Gestaltung des weiteren Verfahrens beraten.

 

2.3. In allen anderen Fällen erhält die/der unmittelbare Vorgesetzte von der/dem/den Meldenden zeitgleich mit der Betrieblichen Sozialberatung eine Kopie der Überlastungsmeldung.

 

2.4. Der Teilnehmerkreis im Erst- und Zweitgespräch kann erweitert werden. Die Entscheidung zur Erweiterung trifft die Betriebliche Sozialberatung in Abstimmung mit den anderen Teilnehmern.

 

2.5. Die Ergebnisse der Erörterungen werden protokolliert.

 

 

3. Erstgespräch

3.1. Die Betriebliche Sozialberatung lädt zu einem Erstgespräch ein.

 

3.2. Erstgespräch innerhalb einer Woche nach Eingang der Meldung.

 

3.3. Der Teilnehmerkreis besteht aus:

  • Der/den Meldenden
  • der Betrieblichen Sozialberatung
  • der zuständigen Teamleitung aus dem Personalmanagement
  • einem Mitglied des Personalrats
  • der/dem unmittelbaren Vorgesetzten

 

4. Zweitgespräch

4.1. Können im Erstgespräch keine Lösungen erzielt werden, lädt die Betriebliche Sozialberatung zu einem Zweitgespräch ein.

 

4.2. Zweitgespräch innerhalb eines Monats nach Eingang der Meldung

 

4.3. Der Teilnehmerkreis besteht aus:

  • Teilnehmenden des Erstgesprächs
  • zuständige Abteilungsdirektor/innen, Geschäftsbereichsleitungen bzw. Geschäftsführende Pflegedienstleitung

 

5. Entscheidung durch Präsidiumsmitglied

5.1. Können im Zweitgespräch keine Lösungen erzielt werden, geht die Angelegenheit in die Stufe 3 an das zuständige Präsidiumsmitglied, wozu die Sozialberatung einlädt. Dort findet eine Erörterung (in der Regel mit dem Teilnehmerkreis der Stufe 2) mit anschließender Entscheidung durch das Präsidiumsmitglied statt.

 

5.2. Entscheidung des Präsidiumsmitglieds maximal zwei Monate nach Eingang der Meldung.

 

 

6. Eilverfahren zur Bearbeitung einer Überlastungsmeldung

6.1. In Ausnahmefällen kann auch ein Eilverfahren zur Bearbeitung einer Überlastungsmeldung durchgeführt werden, wenn durch eine Überlastungssituation der komplette Ausfall einer betrieblich notwendigen Arbeitsfunktion oder Arbeitseinheit droht. Eine entsprechende Eilbedürftigkeit ist auf der Meldung zu begründen.

 

6.2. Die Betriebliche Sozialberatung prüft die Eilbedürftigkeit des Antrages und lädt zu einem Erstgespräch ein.

 

6.3. Die Verfahrensweise ist identisch mit der Normalbearbeitung. 

 

6.4. Die Fristen für die garantierten Rückmeldungen im Eilverfahren:

  • Erstgespräch innerhalb einer Woche nach Eingang der Meldung
  • Zweitgespräch innerhalb einer Woche nach dem Erstgespräch
  • Entscheidung durch das zuständige Präsidiumsmitglied innerhalb einer Woche nach dem Zweitgespräch

 

7.    Schutz der Beschäftigten / Datenschutz

7.1. Die Meldung von Überlastungssituationen darf für die Meldenden keine dienstrechtlichen Sanktionen nach sich ziehen. Die in diesem Verfahren den beteiligten Personen bekannt gewordenen persönlichen Daten - insbesondere Krankheitsdaten - von Beschäftigten, unterliegen einem besonderen Schutz und deren Kenntnisse dürfen in anderen Zusammenhängen keine Anwendung finden.

 

7.2. Alle in diesem Verfahren generierten allgemeinen und personenbezogenen Daten unterliegen den einschlägigen Bestimmungen des Datenschutzes.

 

 

8. Rechtliche Absicherung

 

Jede Überlastungsmeldung bedeutet auch eine rechtliche Absicherung des / der Meldenden, konkret bezogen auf die jeweils dargestellte Situation.


Es besteht jetzt die Möglichkeit, Überlastungsmeldungen lediglich als rechtliche Absicherung ohne ein folgendes Verfahren abzugeben. In der Meldung kann dies durch Ankreuzen kenntlich gemacht werden. Wenn keine Vordrucke verwendet werden, ist dies durch den Hinweis »Rechtliche Absicherung« auf der Meldung zu vermerken.


Personalrat, Vorgesetzte und Dienststelle erhalten jeweils eine Kopie der Meldung, die auch weiterhin zentral durch die Betriebliche Sozialberatung registriert wird.

 

 

9. Ergebnissicherung

 

Die Nachhaltigkeit der Ergebnisse werden nach Abschluss eines Verfahrens durch obligatorische Reflexionsgespräche oder einen standardisierten Rückmeldebogen geprüft. Fristen: Nach 3 Monaten bei Abschluss in Stufe 1 bzw. nach 6 Monaten bei Abschluss in Stufe 2 und 3.


Letzte Änderung:  09.11.2015


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