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Lehre und Studium

 

 

Fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Soziologie sind in die Lehre im Modellstudiengang HannibaL (Hannoveraner Integrierte Berufsorientierte Adaptierte Lehre) involviert. In Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Psychologie sind wir in mehreren Propädeutika im 1. Studienjahr wie auch im Modulen 201 "Psychologische und soziologische Grundlagen der Medizin" und 202 "Diagnostische Methoden" im 2. Studienjahr aktiv. Weitere Informationen zum Studiengang HannibaL hier.    

 

Auch im Masterstudiengang Public Health unterrichten Mitarbeiter der Medizinischen Soziologie in Modulen "Forschungsmethoden II - Empirische Sozialforschung und Statistik" und "Statistik und spezielle Methoden der quantitativen Sozialforschung". Weitere Informationen zum Studiengang Public Health: Link.

 

 

Sollten Sie Interesse an einer Abschlussarbeit in der Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Soziologie haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Mitarbeiter, insbesondere an Frau Dr. Stefanie Sperlich oder Herrn Prof. Dr. Siegfried Geyer.

 

 

Um Ihnen einen besseren Überblick darüber zu geben, mit welchen Themenbereichen sich die Medizinische Soziologie beschäftigt, haben wir einige zentrale Forschungsfragen hier aufgelistet:

 

 

Gesellschaftliche Einflüsse auf Gesundheitschancen und Krankheitsrisiken

 

  • Wie unterscheiden sich Gesundheitschancen und Krankheitsrisiken in Abhängigkeit von sozialen Determinanten wie sozioökonomischem Status, Geschlecht und Migrationshintergrund?
  • Welche Rolle spielen kontextuelle Faktoren wie Arbeit, Wohnumfeld oder familiale und andere soziale Netzwerke?
  • Wie entsteht sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen im Lebensverlauf, beginnend mit der frühen Kindheit bis hin zum hohen Lebensalter?

 

 

Gesundheitliche Konsequenzen des demografischen Wandels

 

  • Welche Anforderungen ergeben sich aus der Veränderung der Altersstruktur für die gesundheitliche Versorgung?
  • Wie hat sich die psychische, körperliche und funktionelle Gesundheit der Bevölkerung in den letzten Jahren entwickelt und wie sehen die Prognosen für die Zukunft aus?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich aus der zunehmenden Internationalisierung der Bevölkerung für die Gesundheit und den Versorgungsbedarf?

 

 

Soziale Determinanten der Kranken- und Gesundheitsversorgung

 

  • Welche sozialen, regionalen, migrationsbedingten und geschlechterbezogenen Unterschiede gibt es in der Inanspruchnahme, der Behandlung und dem Erfolge der Kranken- und Gesundheitsversorgung und welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen?
  • Wie sollte die Gesundheitsversorgung organisiert sein, um Patienten optimal zu versorgen und den gesellschaftlichen (z.B. demographische Entwicklung) und technischen (z.B. Digitalisierung) Entwicklungen Rechnung zu tragen?

 

 

 

Hier sind die Abschlussarbeiten aus den letzten zwei Kalenderjahren aufgelistet, die in unserer Abteilung entstanden sind oder von den Mitarbeitern der Medizinischen Soziologie betreut wurden. Die vollständige Liste finden Sie hier.

 

Promotionen zum Dr. Public Health

 

Jelena Epping: Sozialer Gradient in der Psychotherapie? Sekundärdatenanalyse der Inanspruchnahme antragspflichtiger psychotherapeutischer Behandlungen mit Daten der AOK Niedersachsen (2018)

 

Denise Muschik: Morbiditätskompression, Morbiditätsexpansion oder dynamisches Gleichgewicht? Die Entwicklung der Morbidität am Beispiel von Diabetes mellitus Typ 2 (2017)

 

Promotionen zum Dr. rer. biol. hum. 

 

Anja Knöchelmann: Diagnose Loch im Herz. Longitudinale Betrachtung mütterlichen Wissens zum angeborenen Herzfehler des Kindes sowie Konstruktion und Validierung eines Fragebogens (2016)

 

Thomas Bierbaum: Potenzialorientierte Karriereförderung wissenschaftlichen Nachwuchses in den Life Sciences im interkulturellen Spannungsfeld am Beispiel des BMEP (2016)

 

Promotionen zum Dr. med. 

 

Tobias Michael: Langzeitliche Veränderungen des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens bei Frauen mit Mammakarzinom über einen Zeitraum von acht Jahren und deren Auswirkungen auf das Wiedererkrankungsrisiko (2016)

 

Florian Trachte: Kompression oder Expansion der Morbidität? Eine sozialstratifizierte Analyse zur Entwicklung der Gesundheit und ihrer Einflussfaktoren in der älteren Bevölkerung in Deutschland auf der Basis des Sozioökonomischen Panels (SOEP) (2016)

 

Masterarbeiten und Magisterarbeiten im Studiengang Public Health

 

Nora Marlene Laskowski: Der Zusammenhang zwischen Posttraumatischer Belastungsstörung und Kaufsucht in der Bevölkerung (2018)

 

Sandra Benedix: Evaluation der Hausarztzentrierten Versorgung in Baden-Württemberg und Bayern anhand von Routinedaten der KKH Kaufmännische Krankankasse (2018)