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Laryngealer Adduktionsreflex

LAR

Evaluation des laryngealen Adduktionsreflexes mit einem mechatronischen Mikrotropfen-Laryngoskop

 

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Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

 

Laufzeit: 04/2017 - 03/2020

 

Projektkoordination: Herr Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Martin Ptok

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Frau M.A. Daniela Kühn

 

Projektpartner:

 

Leibniz Universität Hannover, Institut für mechatronische Systeme »

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Hintergrund:

 

Neben den Funktionen der Respiration und Phonation ermöglicht der Kehlkopf über mehrere Verschlussmechanismen, wie z.B. das Anlegen der Taschenfalten oder die Adduktion der Stimmlippen,  eine Schutzfunktion der tieferen Atemwege. Kommt es zu einer ungewollten Aspiration von Fremdkörpern in den Kehlkopfeingang, so erfolgt eine reflektorische Kehlkopfschließung. Der dabei auftretende Reflex zur Schließung der Stimmlippen wird als laryngealer Adduktionsreflex (LAR, engl.: laryngeal adductor reflex) bezeichnet. Dieser unterteilt sich in zwei Komponenten, den frühen LAR1 und den späten LAR2. Ersterer umfasst eine Adduktionsbewegung der zum Stimulationspunkt ipsilateralen Stimmlippe, letzterer bezieht sich auf die darauffolgende, beidseitige Stimmlippenadduktionsbewegung trotz einseitiger Stimulation.

 

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Forschungsvorhaben:

 

Zur Evaluation des LAR sollen verschiedene Verfahren zur Auslösung des Reflexes sowie zur Verifizierung angewandt werden. Klinische Vorarbeiten umfassen die Entwicklung eines Gerätes zur Tropfenapplikation auf die Schleimhaut der Stimmlippe. Die Weiterentwicklung soll eine endoskopische, mechanische Mikrotropfenapplikation zur kontrollierten Auslösung, in Kombination mit einer bildbasierten Messung des laryngealen Adduktionsreflexes, ermöglichen.

 

Ziel des Projektes ist die Untersuchung des laryngealen Adduktionsreflexes, um patientenindividuelle Dysphagien zukünftig besser zu verstehen und eine gezieltere Behandlung zu realisieren.

 

 

Letzte Änderung: 13.12.2017 Caroline Bärhold

 


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