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KFO 250 - worum geht es?

 

Die Diagnose und Therapie von Autoimmunerkrankungen erfordern große klinische Erfahrung. Nicht selten gelingt die korrekte Diagnosestellung verspätet, gefolgt von einem schubweisen Krankheitsverlauf und lebenslanger Betreuung durch Spezialisten. Innovative Therapiestrategien sind kostenintensiv und oft mit dem Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen verbunden.  Die Ursachenforschung vor allem an systemischen Autoimmunerkrankungen ist nur unvollständig verstanden. Selbst die Erfolge etablierter oder moderner Therapieansätze basieren auf wenig verstandenen Mechanismen.

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Das Ziel der Klinischen Forschergruppe ist es, ausgehend von genetischen Studien in Familien mit gehäuften Autoimmunphänomenen und gut charakterisierten Patientenkohorten über innovative Tiermodelle und aktuellste immunologische und genetische Ansätze die zellulären Mechanismen systemischer und organspezifischer Autoimmun- erkrankungen zu entschlüsseln.

 

Über diese Strategie sollen innovative Diagnose- und Therapieoptionen entwickelt werden. Strukturell wollen wir die langjährige immunologische Expertise in der Erforschung und Behandlung von Autoimmunprozessen der individuellen medizinischen Disziplinen, Kliniken und Institute an der MHH bündeln. Die klinischen und wissenschaftlichen Aspekte von Autoimmun-erkrankungen sollen in der studentischen Ausbildung und ärztlichen Weiterbildung hervorgehoben werden.

 

Diese Maßnahmen werden dazu beitragen, erfolgreich exzellenten klinisch-wissenschaftlichen Nachwuchs zu rekrutieren, zu fördern und ihm verlässliche Ausbildungs- und Karrierewege anzubieten. Nicht zuletzt werden wir das regionale und überregionale Profil der MHH für die Erforschung und Behandlung von Autoimmunerkrankungen nachhaltig stärken. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Redaktion: Christine Hiller        zuletzt aktualisiert: Juni 2011