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Immunologisches Zentrum Hannover

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    Herzlich willkommen im Immunologischen Zentrum der MHH! Auf diesen Seiten finden Sie einen Überblick über die vielfältigen wissenschaftlichen und praktischen Aktivitäten auf den Gebieten der klinischen, translationalen und experimentellen Immunologie an der MHH. Diese Informationen dienen der Innen- und Außendarstellung der hannoverschen Immunologie und sollen die vielfältigen immunologisch arbeitenden Gruppen im Umfeld der MHH weiter vernetzen. Patienten finden hier Ansprechpartner für klinisch-immunologische Fragestellungen. 

     

  • Klinische Immunologie

    Zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen des Immunsystems finden Sie in der MHH individuelle Ansprechpartner. Das gilt für Patienten aller Alterstufen gleichermaßen wie für die ambulante und stationäre Versorgung. Patienten mit Rheumaerkrankungen werden in der Klinik für Immunologie und Rheumatologie als Teil des Kompetenzzentrums Bewegungssystem betreut.

    Zusammen mit den MHH-Kliniken Pädiatrische Pneumologie und Neonatologie sowie Pädiatrische Hämatologie und Onkologie bildet die Klinik für Immunologie und Rheumatologie das Jeffrey-Modell-Diagnostikzentrum für primäre Immundefekte und ist Ihr Ansprechpartner, wenn Sie an einem Immundefekt leiden.

    In unserer Immunologischen Sprechstunde bieten wir Ihnen eine umfassende Diagnostik und alle Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit Störungen des Abwehrsystems an. Menschen mit organspezifischen Autoimmunerkranken und Symptomen finden Hilfe in Spezialambulanzen der jeweiligen Kliniken (z. B. Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie). Patienten, die an allergischen Erkrankungen der Lunge oder Haut leiden, können sich an die entsprechenden Kliniken für Kinder oder Erwachsene wenden (z. B. Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie).

    Als ein führendes Transplantationszentrum (Knochenmark, Leber, Niere, Herz, Lunge u. a.) in Deutschland betreut die MHH viele Patienten durch Experten im Zentrum Innere Medizin und Zentrum Chirurgie.

  • Grundlagenforscherin

    Grundlagenforschung

    Seit der Erfindung der ersten protektiven Impfung gegen Pocken durch Edward Jenner im Jahre 1796 wurden viele fundamentale immunologische Grundlagen aufgeklärt. Wir wissen jetzt, wie das Zusammenspiel verschiedener Immunzellen und Effektormoleküle den Körper gegen mikrobielle Infektionen schützt. Die an immunologischen Grundlagen orientierten Arbeitsgruppen im Immunologischen Zentrum Hannover wollen gemeinsam weiter erforschen, wie das Immunsystem den Körper schützt, aber gleichzeitig autoimmune Reaktionen gegen körpereigene „Selbst-Antigene“ verhindert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, verwenden wir am Institut für Immunologie und Institut für Immunmorphologie in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, dem TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, modernste Bildgebungsverfahren zur spatiotemporalen Beschreibung der Immunantwort gegen virale Infektionen, erstellen mathematische Modelle, um Immunreaktionen zu quantifizieren, untersuchen den Einfluss der intestinalen Mikrobiota auf das Immunsystem, erforschen bisher in ihrer Funktion wenig verstandene Immunzellen wie die gamma-delta T-Zellen, und wir führen Hochdurchsatz-Sequenzierungen zur Beschreibung komplexer Antigenrezeptor-Repertoires durch.

  • Translation

    Zelluläre und molekulare Immuntherapien zählen zu den vielversprechenden und ständig wachsenden Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Krebserkrankungen, Immundefekten, schweren Infektionen, degenerativer Gewebeverletzung sowie zur Toleranzinduktion nach Organ- oder Stammzelltransplantation. Das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum Transplantation der MHH bietet eine umfangreiche, international anerkannte Plattform, um die Entwicklung bis zur Herstellung von Zelltherapeutika, RNA und therapeutischer Antikörper für den anschließenden Einsatz in klinischen Studien voranzutreiben. Diese personalisierte Therapie eröffnet ein neues Feld der translationalen Medizin, um das Überleben unserer Patienten entscheidend zu steigern.

  • Immundiagnostik

    Basierend auf den Erkenntnissen der immunologischen Grundlagenforschung haben sich in den letzten Jahren innovative Strategien entwickelt, den individuellen „Immunstatus“ eines Menschen mittels verschiedener immunologischer Methoden zu bestimmen. Das Ziel ist, aus dem „Immunstatus“ Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand, immunologisch bedingte Erkrankungen oder einen Therapieerfolg ziehen zu können, die auf lange Sicht auch eine Verbesserung der Therapie anvisieren. Dafür steht im Immunologischen Zentrum in den verschiedenen Arbeitsgruppen ein breites Methodenspektrum zur Verfügung, das von klassischer Durchflusszytometrie von Oberflächenrezeptoren, intrazellulärer Zytokinfärbung, Phospho-Flow, über Proteomics-, Antikörper- und Multiplextechnologien bis hin zu mRNA- und micro-RNA-Expressionsanalysen und „Next-Generation“ Sequenzierungen reicht. Mit Hilfe dieser komplexen Analysen des Immunsystems vorwiegend im peripheren Blut, aber auch in verschiedenen Geweben, erhoffen wir uns einen Erkenntnisgewinn im Bereich der angewandten Immunologie, der auch auf zukünftige Behandlungsstrategien für MHH-Patienten ausstrahlen soll.