SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo
Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Institut für Standardisiertes und Angewandtes Krankenhausmanagement

Das wissenschaftliche Institut ...

 

… für Standardisiertes und Angewandtes Krankenhausmanagement (ISAK) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wurde im September 2008 gegründet und hatte das Ziel, sich mit Themen rund um das praktische Krankenhausmanagement auseinanderzusetzen. Das ISAK betrachtet dabei abgeschlossene Funktionseinheiten mit hohem Patientendurchlauf statt des gesamten Krankenhauses, um durch Reduktion von Komplexität für das ganze Krankenhaussystem zu lernen. Ein besonderer Fokus unserer Arbeit lag vor dem Hintergrund des Fachkräftemangelns und den darauf aufbauenden Aspekten „Halten“ und „Fördern“ auf den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ihrer Zufriedenheit im Allgemeinen und mit der Arbeitsfähigkeit im Besonderen. Unter der Leitung von Dr. Andreas Tecklenburg entwickelt das interdisziplinäre wissenschaftliche Team Methoden zur Erhebung und Beschreibung von Erfolgsfaktoren im Krankenhaus.

 

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) in Niedersachsen unterstützte die Gründung sowie während der Laufzeit von August 2008 bis 31.12.2016 die Forschungsaktivitäten des ISAK finanziell mit Mitteln aus dem Forschungs- und Berufungspool - innovative Hochschulprojekte. Formal ist das ISAK ein Drittmittelprojekt der MHH und unterliegt den Regularien der Drittmittelordnung der MHH. Es stellt keine eigene Rechtspersönlichkeit dar.

 

In Kooperation mit dem Institut für Fabrikanlagen und Logistik der Leibniz Universität Hannover, Leitung Prof. Dr. Peter Nyhuis, führten wir in der Zeit von August 2013 bis Juli 2016 ein durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt zur „Entwicklung eines Modells zur Planung und Steuerung von Operationszentren“ durch.

 

Aktuell ist das ISAK nicht mehr aktiv, es könnte bei interessanten Projekten reaktiviert werden.

 

Das ISAK hat sich während seiner Laufzeit im Schwerpunkt mit Erfolgsfaktorenforschung im Krankenhaus beschäftigt und hierbei den Fokus auf abgeschlossene Funktionseinheiten mit hohem Patientendurchlauf wie Radiologien und Notaufnahmen gelegt.

Erfolgsfaktorenanalysen dienen der Generierung von Faktoren, die wesentlich zur Erreichung eines größtmöglichen Erfolges von Krankenhauseinheiten mit einem hohen Patientendurchlauf beitragen. Erfolgreiche Krankenhäuser – jeder der in diesem Sektor aktiv ist hat eine Idee, wie dieser Begriff mit Leben zu füllen ist. Eine allgemeingültige Definition steht allerdings noch aus. Wir, das ISAK, verstehen „Erfolg“ mehrdimensional und gliedern diesen in folgende Dimensionen:

 

 

 

Auf dieser Basis haben wir die Entwicklung des Vier-Säulen-Erfolgsmodells vorangetrieben und dieses Modell in 2014 in der Zeitschrift „Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement“ vorgestellt. Das Vier-Säulen-Erfolgsmodell legt eine wissenschaftliche Klammer um beste­hende Ansätze und stellte einen Bezugsrahmen dar, der es ermöglicht, praxisnah empiri­sche Ergebnisse der Erfolgs- bzw. Erfolgsfaktorenforschung daran zu reflektieren. Hierbei geht es um eine visuelle Zusammenführung der oben genannten Dimensionen auf Basis eines Venn-Diagramms für vier Dimensionen.

 

Mit Hilfe des Vier-Säulen-Erfolgsmodells können sowohl IST-Erfolgs-Situationen beschrieben als auch Veränderungen im Zeitverlauf erfasst und dargestellt werden. Damit ist es sowohl für die Beratung von Krankenhäusern zu ihrer Ist-Situation als auch als Maßstab im Veränderungsprozess einsetzbar.

 

 



Blutkonserven sind an der MHH häufig knapp. Warum?

MHH-Blutspende

Die Medizinische Hochschule Hannover hat sich zur größten Transplantationsklinik in Deutschland entw...

[mehr]