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Initiative Qualitätsmedizin

 

 

Routinedaten, Transparenz, Peer Review

– für die bestmögliche medizinische Behandlungsqualität

In der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) engagieren sich über 370 Krankenhäuser (Stand 5/2016) aus Deutschland und der Schweiz für mehr medizinische Qualität bei der Behandlung ihrer Patienten.

 

Die MHH gehört zu den Gründungsinitiatoren der in 2008 ins Leben gerufenen trägerübergreifenden Initiative. Damit geht sie freiwillig weit über die bestehenden gesetzlichen Anforderungen zur Qualitätssicherung hinaus und setzt im Interesse bester Medizin und größtmöglicher Patientensicherheit Maßstäbe.

 

Mittels IQM-Qualitätsindikatoren werden Qualitätskennzahlen auf der Basis von Routinedaten konsequent genutzt und transparent gemacht. Zu den Ergebnisparametern zählen unter anderem die Sterblichkeit sowie die für die Beurteilung von Behandlungstechniken relevanten Mengeninformationen.

 

Die Qualitätsindikatoren geben Fachexperten Hinweise auf Auffälligkeiten, denen detailliert nachgegangen wird.

Bei so genannten Peer Reviews werden im Rahmen trägerübergreifender Begehungen vor Ort Abläufe durch von der Bundesärztekammer geschulte Ärztinnen und Ärzte überprüft, um im kollegialen Austausch eine kontinuierliche Verbesserung von Behandlungsergebnissen zu erzielen.

Alle teilnehmenden Krankenhäuser haben sich zur regelmäßigen Veröffentlichung der Daten verpflichtet.

 

Die Teilnahme an den Peer Reviews und der transparente Umgang mit den Indikatoren verdeutlicht die offene Fehlerkultur der MHH und das Bestreben konsequent alle Möglichkeiten zur medizinischen Qualitätsverbesserung zu nutzen.

 

Im Folgenden informieren wir Sie über die Ergebnisse der MHH zu den IQM-Qualitätsindikatoren.

Bei der Ergebnisinterpretation sind die jeweils zugrundeliegenden Fallzahlen zu beachten. Die Erwartungswerte sind alters- und geschlechtsadjustiert. Die Erwartung, dass in Krankenhäuser niemand stirbt ist unrealistisch und würde verneinen, dass Sterben zum Leben dazu gehört. Gerade als universitärer Maximalversorger gehören Patienten zur MHH, denen in anderen Krankenhäusern nicht mehr geholfen werden konnte.

 

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu den veröffentlichen Zahlen haben, stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.

 

Bitte kontaktieren Sie uns hier.

 

Weiterführende Informationen über die Initiative Qualitätsmedizin finden Sie unter: