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INSEA - Selbstmanagement Programm "Gesund und aktiv leben"

Für weitere Infos auf das Bild klicken: www.insea-aktiv.de


Projektleitung:


Dr. Gabriele Seidel , Prof. Dr. Marie-Luise Dierks

Laufzeit:

10/2014-02/2018

Projektförderer:

BARMER GEK

Robert-Bosch-Stiftung

Institutionen:

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, MHH

Careum / Schweiz (EVIVO Netzwerk)

SeKo Bayern

Wiss. Mitarbeiter:

Marius Haack und Maren Kreinhacke

Das Nationale Netzwerk INSEA „Gesund und aktiv leben“ hat das Ziel, ein Selbstmanagement Programm für Menschen mit chronischen Erkrankungen in Deutschland zu etablieren. Bei dem Programm handelt es sich um einen standardisierten Kurs mit einem festgelegten Kursprogramm und einem evaluierten Begleitbuch, das sich am bewährten «Chronic Disease Self-Management Program» (CDSMP) der Universität Stanford (USA) orientiert. INSEA wird gefördert von Careum (CH), wo das Programm unter dem Namen EVIVO bereits erfolgreich umgesetzt wird. Das Selbstmanagementprogramm „Gesund und aktiv leben“ ist krankheitsübergreifend, also sowohl für körperlich als auch für viele psychisch Erkrankte geeignet. Teilnehmen können Menschen, die in der Lage und interessiert sind, einmal wöchentlich zweieinhalb Stunden am Stück mit anderen Menschen zusammen zu sein, und das über einen Zeitraum von insgesamt sechs Wochen.
Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung des Programms und für eine breite Dissemination ist auch, dass interessierte Personen mit und ohne chronische Erkrankungen als Kursleitungen gewonnen und ausgebildet werden. Sie sollten in der Lage sind, im Tandem mit einem anderen im Projekt geschulten Kursleiter gemeinsam einen Kurs durchzuführen. Geschult werden die Kursleiterinnen und Kursleiter, also Personen, die offen sind für andere Menschen und die in der Lage sind, sozial kompetent einen Kurs durchzuführen, von zwei zertifizierten Trainern in jeweils 4 Tages-Kursen.
Ziele des Projekts sind der Aufbau, die Organisation und das Management der Nationalen Koordinierungsstelle des Selbstmanagement-Programms „Gesund und aktiv leben“ sowie die Implementierung zweier Standorte für das Selbstmanagement-Programm „Gesund und aktiv leben“. Aktuell wird eine nationale Koordinierungsstelle an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) aufgebaut, erste Umsetzungsstandorte sind die Selbsthilfekontaktstellen (SeKo) Bayern e.V. und die Patientenuniversität an der MHH, weitere Standorte in Deutschland sollen sukzessive hinzukommen.

 

Dazu werden auf unterschiedlichen Ebenen Gremien bzw. Institutionen installiert:

 

Nationale Koordinierungsstelle
Die nationale Koordinierungsstelle soll die Strukturen für eine flächendeckende Implementation des Selbstmanagementprogramms entwickeln. Dazu gehört, dass

  • weitere Modellstandorte innerhalb und außerhalb der Selbsthilfe akquiriert werden, 
  • Strukturen für die Qualifizierung von Kursleitern und die Durchführung von Selbstmanagementkursen aufgebaut werden, 
  • Synergien in der Arbeit der Projektbeteiligten hergestellt werden und zwar durch Vernetzung, Informationsaustausch, gemeinsame Evaluationsstrategien und gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit.


Modellstandorte
Zu Projektbeginn starten zwei Modellstandorte (Niedersachsen und Bayern). Ihre Aufgaben sind u.a.

  • Strukturen für die Organisation der Selbstmanagementschulungen aufzubauen, 
  • Kursleiter für die Selbstmanagementschulungen zu rekrutieren, 
  • chronisch Erkrankte und Angehörige zu gewinnen 
  • Selbstmanagementkurse durchzuführen.


Steuerungsgruppe
Die Steuerungsgruppe, in der alle am Projekt beteiligten Akteure arbeiten hat die Aufgabe gemeinsam ein innerdeutsches Netzwerk aufzubauen und den Wissenstransfer innerhalb des Projektes zu unterstützen. Darüber hinaus soll ein internationales Netzwerk aufgebaut und gefördert werden.