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Neue Arbeitsgruppe: Genetische Krebsprädisposition

 

  

 

Neue Arbeitsgruppe der GPOH:
Genetische Krebsprädisposition

  

  

  

Inzwischen kennen wir verschiedene monogene Erkrankungen, die mit einem erhöhten Krebsrisiko bereits im Kindesalter einhergehen. Daneben wurden mittels genomweiter Analysen meist niedrig-penetrante Risikoallele für kindliche Krebserkrankungen identifiziert. Patienten mit Krebssyndromen fallen klinisch vermutlich in der Mehrheit der Fälle nicht durch offensichtliche Symptome oder positive Familienanamnesen auf, da zugrundeliegende Mutationen nicht immer zu anderen Auffälligkeiten führen und da durch Mechanismen wie inkomplette Penetranz oder de novo Mutationen keine familiären Krebshäufungen auftreten können. Es ist daher anzunehmen, dass zumindest ein Anteil der scheinbar “sporadischen“ Krebsfälle im Kindesalter durch prädisponierende Keimbahnmutationen verursacht wird. Bei Krebspatienten mit zugrundeliegenden Keimbahnmutationen sind die klinischen Implikationen hinsichtlich Therapie, Toxizität und Prognose häufig unklar. Es ist jedoch belegt, dass in ausgewählten Situationen zugrundeliegende Keimbahnmutationen erhebliche klinische Konsequenzen haben. Krebsursachenforschung hat höchste wissenschaftliche Priorität, da sie zukünftig dazu beitragen wird, dass onkologische Therapien rational optimiert werden können. Auch wird nur durch das Erkennen von Krebsursachen eine Prävention denkbar.

  

» Download "Ausgewählte Neoplasien des Kindesalters und prädisponierende Syndrome" (pdf)

  

  

Danke für die Unterstützung unserer Arbeit:

Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie

  

Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover