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Kunstforum e. V.

(c) Karen Baumhöver-Wegener 

 

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Bekanntmachung:

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Patienten, Angehörige, Besucher, Studierende und
alle anderen Interessierten am MHH Kunstgang und anderen Ausstellungen in der Ladenpassage,


da ab dem 1.1.2018 von Seiten der MHH keine Finanzmittel zur Unterstützung des Kunstforums der MHH mehr zur Verfügung stehen, muss zu unserem großen Bedauern das MHH-Kunstforum e.V. die Organisation von Kunstausstellungen vorerst einstellen.


Das Kunstforum der MHH wurde im Jahr 2003 auf Initiative von Prof. Henning Zeidler und Prof. Peter Petersen von einer Gruppe von MHH Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegründet. Ziele waren der Kunst im sozialen Raum von Klinik, Universität und Arbeitsplatz sowie einem Ort, an dem sich Kranke und ihre Angehörigen in schweren Lebenssituationen aufhalten, einen Platz zugeben. Darüber hinaus sollten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende die selbst künstlerisch Tätig sind, ein Forum für Ihre Werke geben. Schließlich sollte durch Veranstaltungen die Rolle der Kunst in der Medizin diskutiert werden.


Diese Ziele wurden schrittweise realisiert, und das MHH Kunstforum e.V. ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden. So wurden bis 2017

  • 53 Ausstellungen im Kunstgang durchgeführt
  • In Zusammenarbeit mit dem Kestnerlabor 25 MHH-Kestnerschauen veranstaltet
  • Gemeinsam mit der Initiative „studi:kunst“ 3 Ausstellungen von künstlerischen Werken von Studierenden präsentiert, die 4. Ausstellung steht / stand in den Startlöchern.
  • 24 Vorträge zu künstlerischen Therapien, beispielsweise in der Onkologie, Sucht, bei Schlaganfallpatienten, Palliativmedizin, Neonatologie u.v.m. veranstaltet.

Darüber hinaus wurden gemeinsam mit der Patientenuniversität die Vortragsreihen „Große Künstler und Ihre Erkrankungen“ sowie „Krankheiten auf Bildern“ initiiert und mit großem Erfolg durchgeführt. Last but not least hat das Kunstforum der MHH durch intensive Öffentlichkeitsarbeit wesentlich zu einem positiven Außenbild der MHH beigetragen


Ohne Finanzierung einer Teilzeit-Koordinatorenstelle ist eine Fortsetzung dieser sehr erfolgreichen Arbeit leider nicht mehr möglich. Die Mittel des Unterstützervereins des MHH Kunstforum e.V. allein reichen hierfür bei weitem nicht aus.
Der Vorstand des MHH Kunstforum e.V. bedankt sich bei allen, die zum Erfolg der Arbeit beigetragen haben, insbesondere den Künstlerinnen und Künstlern und der Kulturmanagerin Frau Karen Baumhöver-Wegener für die geleistete hervorragende Arbeit für die Kunst in der MHH.


Hannover, 4. Dezember 2017


Prof. Dr. med. Christoph Gutenbrunner, Prof. Dr. med. Herrmann Haller, Prof. Dr. med. Henning Zeidler, Dr. Eckhard Schenke, Hr. Fabian Eggers, Fr. Katrin Fuchs, Fr. Karen Baumhöver-Wegener
Vorstand des MHH Kunstforum e.V.

    • Kontakt

       

      Das Kunstforum an der Medizinischen Hochschule Hannover

       

      Kunst und Kultur ist Teil jedes zivilisierten Lebens und muss auch im Krankenhaus einen festen Platz einnehmen. Sie trägt dazu bei, das Wohlbefinden der Patienten und Angehörigen zu fördern und erleichtert somit den Krankenhausaufenthalt. Kunst und Kultur können aber mehr als „nur" unterhalten. Sie lenken ab, - kleine Elemente der unmittelbaren Umgebung können große Bedeutung erlangen - sie können Mut machen oder zu einem anderen Selbstverständnis führen, - ich bin doch nicht nur krank, ich kann auch lachen, selbst wenn ich krank bin - . Es kann ein Ausbruch aus einem depressiven Regelkreis stattfinden und sich eine Umorientierung vom Problem zur Ressource einstellen, d.h. es können aktiv Lösungswege entwickelt werden. Dieses geschieht bewusst oder unbewusst. Die Patienten spüren, dass es ihnen gut tut.  

       

      Andererseits ist die MHH Arbeitsplatz und Lebensraum für rund 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für mehr als 3.000 Studierende. Auch für sie soll Kunst Teil ihres Alltags werden. Das MHH Kunstforum e. V. bietet den künstlerisch Aktiven unter ihnen – und das sind nicht wenige – auch die Gelegenheit, ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Schließlich kann die Kunst auch als Therapieform (Kunst- und Musiktherapie) bei bestimmten Indikationen therapeutisch und rehabilitativ sinnvoll zum Heilungsprozess beitragen.

       

       

      Ihnen gefällt die Arbeit des MHH Kunstforums? Werden Sie Mitglied und unterstützen Sie uns!

      Seit 2016 ist der Verein als gemeinnützig anerkannt.

       

      Mit diesem Link können Sie unsere Satzung herunterladen.

       

      Sie möchten das MHH Kunstforum e. V. unterstützen und dem Verein beitreten? Mit diesem Link können Sie die Eintrittserklärung öffnen.

    •  

       

      Ihre Spende

       

      Wie jeder andere Verein ist das MHH Kunstforum auf Ihre Mithilfe und finanzielle Unterstützung angewiesen. Sie können Ihre Spende auf das Konto des MHH Kunstforum e. V. bei der Degussa Bank einzahlen: 

       

      IBAN: DE 81 5001 0700 0003 9111 89

      BIC:   DEGUDEFF

       

      Seit 2016 ist der Verein als gemeinnützig anerkannt.

       

       

      Kontakt

       

      Karen Baumhöver-Wegener

      Kulturmanagerin,

      Dipl.-Kunsttherapeutin

       

      Medizinische Hochschule Hannover

      OE 0060, Haus W2B, 1. Stock

      Carl-Neuberg-Straße 1

      30625 Hannover

        

      Tel.: 0511 / 532-9500  

       

      kunstforummh-hannover.de

    • Ausstellungen

       

      Der Kunstgang

      MHH-Kestnerschau

       

       

      Die mhh-kestnerschau ist eine von der Kestner Gesellschaft und dem MHH Kunstforum e. V. gemeinsam veranstaltete Ausstellungsreihe. Bisher wurden jährlich zwei bis drei Ausstellungen von den Laboranten der Kestner Gesellschaft konzipiert und organisiert.

       

      Für 2016 wurde ein neues Konzept erarbeitet:

      Studenten der HfBK Braunschweig sollen sich im Rahmen eines Projektes auf den speziellen Ort innerhalb des Krankenhauses in der Ladenpassage einlassen. Es geht darum, die Funktion des Hauses zu „begreifen", sich auf die besonderen Gegebenheiten einzulassen und speziell für diesen Ort eine künstlerische Reaktion und Reflektion zu erarbeiten.

      Die Ausstellung findet einmal jährlich über einen Zeitraum von ca. 8 Monaten statt. Der Start wird am 15. Juni 2016 um 18 Uhr mit der 24. Vernissage gefeiert.

       

      aktuelle Einladung

       

      19. mhh-kestnerschau bei youtube

      20. mhh-kestnerschau bei youtube

      studi:kunst

       

      Den allgemeinen Medizinstudenten würde man wohl mit den Attributen fleißig oder zuverlässig oder schlau beschreiben. Die Organisatorinnen von studi:kunst wollen zeigen, dass die Studenten mehr können: kreativ, bunt, einzigartig.

       

      Die erste Ausstellung startete im Jahr 2015 mit Gemaltem, Fotografiertem und Geschriebenem von 6 Künstlern, die neben dem Bücher wälzen noch den Pinsel oder die Kamera in die Hand nahmen und ihrer Kreativität freien Lauf ließen. Inzwischen gab es eine weitere Ausstellung und wir hoffen, die Studentenausstellung zu einer regelmäßigen Veranstaltung zu etablieren. Geplant ist einmal jährlich in der Ladenpassage sowie regelmäßige Wechselausstellungen im studentischen „Wohnzimmer".

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      © Anna Roberta Vattes - mhh-kestnerschau
      © Katharina Lob - MHH Kunstforum e. V.
      © Karen Baumhöver-Wegener - MHH Kunstforum e. V.
      © Ewa Lesny - mhh-kestnerschau
    • Vortragsreihen

       

      Künstlerische Therapie

       

      In der Vortragsreihe „Künstlerische Therapien" werden Therapiekonzepte vorgestellt und auf wissenschaftlichem Hintergrund diskutiert. Dabei werden vielfach auch Falldarstellungen präsentiert und praktische Beispiele gezeigt.

       

      Pro Jahr finden zwei kunsttherapeutische Veranstaltungen und eine musik- oder tanztherapeutische Veranstaltung statt.

       

      Flyer

      Große Künstler und ihre Erkrankungen

       

      Die Vortragsreihe „Große Künstler und ihre Erkrankungen" wird in Kooperation mit der Patienten Universität durchgeführt. Sie wenden sich an eine interessierte Öffentlichkeit mit dem Ziel, medizinische Fragen in einen kunsthistorischen Kontext zu stellen.

       

      Am Beispiel der Krankheitsgeschichten großer Künstler, seien es Bildende Künstler, Musiker oder Schriftsteller, werden die vielfältigen Aspekte der krankheitsbedingten Leidenserfahrung, der individuelle Umgang mit Krankheit und die kreative Bewältigung von Krank sein thematisiert.

       

      Flyer

      Krankheiten auf Bildern

       

      Ausgehend von pathologischen Befunden auf Gemälden werden durch Prof. Dr. med. Hermann Haller, Leiter der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen und Kunsthistoriker, Differentialdiagnosen erörtert und die mögliche Diagnose diskutiert.

       

      Das jeweilige Bilder wird im historischen Kontext besprochen und anschließend einzelne Werke des Künstlers vorgestellt.

       

      Flyer

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      © Ariane Hagl - Künstlerische Therapien
      © Henri Matisse - Große Künstler und ihre Erkrankungen
      © Ute Seifert - Künstlerische Therapien
      © Egon Schiele - Krankheiten auf Bildern