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Gesundheitstechnologiebewertung

 

 

Anwendbare Nutzenbewertung von medizinischen Innovationen von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung

 

Forschung trägt in Deutschland schon allein aufgrund des jährlich aufgewendeten Fördervolumens maßgeblich zum Bruttoinlandsprodukt bei. Wenngleich die industriellen Ausgaben für Forschung und Entwicklung mit über 50 Mrd Euro jährlich den größten Anteil ausmachen, wird durch Bund und Länder mit jährlich ca. 25 Mrd Euro Forschung ebenfalls in signifikanter Höhe finanziert. Außerdem stellen Forschung und Entwicklung für Deutschland eine wesentliche Grundlage für wirtschaftliche Prosperität und Fortschritt dar. Innovativität ist ein Markenzeichen deutscher Produkte und Leistungen. Neben der Frage nach dem Innovationsgrad von Forschungsprojekten nennt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) konsequenterweise die Verwertungsaussichten als eines der wichtigsten Förderkriterien. Auch die DFG zählt den Erkenntnistransfer zu den wichtigsten Querschnittsaufgaben von Wissenschaftlern.

 

Wissenschaftler profitieren daher davon, sich frühzeitig – oft direkt bei der Antragstellung – mit der zukünftigen Verwertung ihrer Forschungsergebnisse auseinanderzusetzen. Eine professionelle und systematische Herangehensweise erhöht dabei nicht nur die Förderwahrscheinlichkeit von Anträgen, sondern ermöglicht zumindest in Teilen eine stärkere Zielorientiertheit des Wissenschaftsbetriebs. Dies kann in einem verbesserten wissenschaftlichen Output im Sinne von Publikationen, Patenten, Industriekooperationen, Folgeanträgen oder sogar Ausgründungen münden.

 

In diesem Seminar erfahren die Teilnehmer die Grundlagen der Nutzungsbewertung von medizinischen Innovationen in Deutschland. Regulatorische Organe und Abläufe werden ebenso vorgestellt wie konkrete Instrumente zur orientierenden Bewertung der eigenen Forschungsprojekte. Zur Diskussion stehen schließlich die Limitationen und Risiken einer systematischen Nutzenbewertung und schließlich das Gegenkonzept „Serendipity“.

 

Das Seminar setzt sich aus kurzen Impulsvorträgen durch den Referenten mit anschließender Gruppenarbeit und offenen Diskussionen am Beispiel konkreter Forschungsprojekte oder –vorhaben der Teilnehmer zusammen.

 

Referent: Dr. med. Tobias Schilling, MBA
Dauer: 120 Minuten
Ort: Hörsaal M
Teilnehmerzahl: Mindestens 8
Anmeldung