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Über uns

Im Überblick
Einen kurzen Überblick zu uns und unserer Einrichtung gibt unser OnePager. Diesen können Sie gern z.B. in Ihrer Antragstellung verwenden.

Organisation und Grundausrichtung
Seit Anfang 2017 steht Ihnen die Zentrale Forschungseinrichtung Genomics (Research Core Unit Genomics, RCUG) für Planung und Durchführung moderner Hochdurchsatzverfahren zur Nukleinsäureanalytik (qualitativ und quantitativ) zur Verfügung. Im Zentrum unseres Angebotsspektrums stehen moderne Sequenzierungsverfahren und Microarray-basierte Applikationen. Unsere Mitarbeiter weisen langjährige Erfahrung in diesen Technologiebereichen auf. Zwei komplementär ausgerichtete Teams, das "Team Transcriptomics" und das "Team Genomics" betreuen Ihre jeweiligen Projektvorhaben.

Eines unserer zentralen Anliegen besteht in der Sicherstellung von Unabhängigkeit und Transparenz rund um die Organisation und Weiterentwicklung der RCUG. Aus diesem Grund wurde große Sorgfalt bei der Auswahl eines geeigneten Organisationskonzeptes gelegt. Unter bewusst gewählter Festlegung auf institutionelle Unabhängigkeit bei gleichzeitiger Implementierung einer wissenschaftlichen Lenkungsgruppe konnte ein optimal ausbalanciertes Konzept entwickelt werden. Mit dieser Struktur kann unserer Überzeugung nach der Gesamtheit forschender MHH-Arbeitsgruppen die Bereitstellung der benötigten Services in bestmöglicher Weise, d.h. transparent, fair, effizient und hochqualitativ, gelingen.

In unserer Funktion als primär serviceorientierte Forschungseinrichtung arbeiten wir nach den Empfehlungen der European Science Foundation und sind bemüht, Ihre Forschungsvorhaben bestmöglich mit Ihnen gemeinsam umzusetzen. Hierzu gehört nach unserem Selbstverständnis ein umfangreiches Beratungsangebot zu allen Fragen rund um:

  • spezielle Applikationen,
  • das Studiendesign,
  • mögliche Pitfalls,
  • besondere Herausforderungen,
  • die Auswertung,
  • die Antragstellung,

und vieles mehr (siehe Services).

Entstehung
Die neu gegründete RCUG ist aus den Einrichtungen RCU Transcriptomics und RCU Next Generation Sequencing hervorgegangen.

  • Die RCU Transcriptomics ist aus dem Zentralprojekt des SFB566 hervorgegangen und kann auf mehr als 15 Jahre Erfahrungen im Bereich microarray-basierter mRNA-Expressionsanalyse zurückblicken. Viele relevante Informationen, insbesondere zur Microarray-Technologie, finden Sie auf der RCUT-Homepage.

  • Die RCU NGS wurde 2015 an der MHH mit dem Ziel gegründet, Expertisen und Ressourcen rund um NGS-basierte Technologien zu bündeln und in Form einer Zentralen Forschungseinrichtung MHH-weit verfügbar zu machen. Viele Informationen, insbesondere zur Gründung, Schwerpunktsetzung und strategischen Ausrichtung, finden Sie auf der RCU NGS-Homepage.

Leitlinien
Die Hauptaufgabe der Zentralen Forschungseinrichtung Genomics besteht darin, allen Arbeitsgruppen, Instituten und Kliniken der MHH den prinzipiellen Zugang zu NGS- und Microarray-Technologie zur Realisierung ihrer jeweiligen Forschungsvorhaben zu ermöglichen.

Hierbei stellen insbesondere die folgenden Aspekte die zugrundeliegenden Prämissen und Kernaufgaben dar:

  • Integration und Bündelung der vorhandenen Expertise
  • Service-Aspekt ist zentral
  • Qualitätssicherung
  • Stetig wachsende Expertise (Vermeidung von „Wissensdiffusion“)
  • Offenheit: Transparente Strukturen und „schlanke“ Entscheidungsprozesse

In unserer Funktion als primär serviceorientierte Forschungseinrichtung arbeiten wir nach den Empfehlungen der European Science Foundation.

Unsere Zielsetzungen für 2017/2018
Da es bei einem komplexen Themengebiet, wie dem Auf- und Ausbau einer Forschungseinrichtung im Bereich Hochdurchsatztechnologien, immer auch um Priorisierungen geht, haben wir uns für die ersten beiden Jahre des Bestehens (2017 und 2018) die folgenden Schwerpunkte gesetzt:

  • Betreuung von NGS- und Microarray-Projektvorhaben (Beratung, Versuchsplanung, experimentelle Umsetzung, Kostenabwicklung, Datenauswertung, Antragsstellung).
  • Aufbau eines zentralen High Performance Computing Clusters (HPC-Cluster) an der MHH in Zusammenarbeit mit dem ZIMt und der Arbeitsgruppe "NGS und HPC-Cluster".
  • Aufbau einer eigenen Galaxy-Instanz als zentrale MHH-interne Datenprozessierungsplattform.
  • Erweiterung des Applikationsspektrums
    • Etablierung des MinION-Systems von Oxford Nanopore Technologies
    • Etablierung von Einzelzell-Analytik
  • Verstärkte Einbindung der RCUG in Groß- und Verbundprojekte.
  • Verstärkte Vernetzung und Bündelung "omics-basierter Aktivitäten" mit den regionalen Nachbarn im Rahmen der TRAINomics-Initiative

Ausblick
Die derzeitige Planung sieht nach Abschluss der Baumaßnahmen für das entstehende Zentrum für individualisierte Infektionsmedizin (CIIM) voraussichtlich in 2020 oder 2021 einen Umzug der RCUG unter das Dach des CIIM vor. Damit einhergehend wird zurzeit die Anschaffung eines Hochleistungs-Sequencers, sowie ein substanzieller personeller und infrastruktureller Ausbau der RCUG diskutiert. Eine veränderte Grundausrichtung des RCUG-Organisationskonzeptes ist hierbei explizit nicht vorgesehen.