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Optimierung des Therapiebeginns bei akutem Myokardinfarkt - eine qualitative Erhebung zum Umgang mit Risikofaktoren und Bewältigungsstrategien akuter Symptomatik

 

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Projektleitung:


Dr. M. Dreier

Antragstellung:

Dr. Miriam Gerlich

Laufzeit:

11/2011-11/2012

Projektförderer:

Hochschulinterne Leistungsförderung (HiLF)

Institutionen:

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, MHH

Kooperationspartner:

PD Dr. Andreas Schäfer, Klinik für Kardiologie und Angiologie, MHH

Wiss. Mitarbeiter:

Mareike Behmann, Silke Kramer

Geprüfte Wiss. Hilfskraft:

Rugzan Hussein

Schwerpunkt:

Qualitative Studie

 

Nur eine Minderheit der Patienten erreicht bei Auftreten eines akuten Myokardinfarktes das Krankenhaus in einem für die Behandlung optimalen Zeitfenster. Die zu späte Anforderung externer Hilfe kommt zum großen Teil durch das subjektive Entscheidungsverhalten der Betroffenen zustande. Hierbei spielen Wahrnehmung und  Interpretation der Symptome sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen eine Rolle. Das eingereichte Projekt verfolgt das Ziel, verschiedene Bewältigungsstrategien akuter Herzinfarktsymptomatik vertiefend zu erfassen. Neben emotionalen und kognitiven Faktoren sollen dabei auch soziale und versorgungsbezogene Kontexte berücksichtigt werden.

 

Es werden qualitative leitfadengestützte Interviews mit insgesamt 19 Patientinnen und Patienten mit erstmaligem akuten Herzinfarkt nach Überwindung des kritischen Gesundheitszustandes durchgeführt. Die transkribierten Interviews werden inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergänzt werden die qualitativen Analysen durch medizinische Basisangaben der Krankenakten.

 

Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Optimierung des Therapiebeginns bei akutem Ereignis, zur Verkürzung der Prähospitalzeit sowie zur Versorgung von Patienten mit erhöhtem Herzinfarktrisiko liefern.

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