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Forschungsprofil

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F O R S C H U N G S P R O F I L 

Die Abteilung Pneumologie hat fünf wesentliche Forschungsschwerpunkte, unterhält eine gesonderte Abteilung für Experimentelle Pneumologie und ist beteiligt am Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL):


•  Abteilung für Experimentelle Pneumologie

 

•  DZL/BREATH

 

•  Molekulare Pneumologie

 

•  Fibrosierende Lungenerkrankungen

 

•  Atemwegserkrankungen (Asthma bronchiale, COPD, allergische Rhinitis)

 

•  Kardiopulmonale Interaktionen (Pulmonale Hypertonie)

 

•  Lungentransplantationen

Nachfolgend möchten wir Ihnen die Arbeit der einzelnen Arbeitsgruppen vorstellen:

  • MOLEKULARE PNEUMOLOGIE MIT DEM SCHWERPUNKT PROTEASE/ANTIPROTEASYSTEME


    Der Mangel an α1-Antitrypsin ist eine Ursache für eine besonders schwere und früh auftretende Form der chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) und des Lungenemphysems. In der Arbeitsgruppe Molekulare Pneumologie von Frau Prof. Dr. med. Sabina-Marija Janciauskiene werden akute und chronische Entzündungsreaktionen mit dem Fokus auf die Bedeutung von Protease-Antiproteasesystemen bei der Regulation der Abwehrmechanismen des angeborenen Immunsystems untersucht. 

  • FIBROSIERENDE LUNGENERKRANKUNGEN

     

    Die Pathogenese fibrosierender Lungenerkrankungen ist Schwerpunkt der Kooperation zwischen der MHH und dem Fraunhofer Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin (ITEM, Prof. Dr. Antje Prasse - gemeinsame Mitarbeiterin beider Abteilungen).

     

    Ziel der Forschergruppe ist es neue diagnostische Methoden und Biomarker für die Erkrankung und das Therapieansprechen zu identifizieren und zu erproben. Ein weiterer Fokus liegt darauf neue Therapiestrategien für die idiopathische Lungenfibrose im Rahmen von klinischen Studien zu testen.

    Im Rahmen eines durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes wird der Verlauf der idiopathischen Lungenfibrose untersucht mit besonderem Fokus auf die Entwicklung von akuten Exazerbationen.

  • ATEMWEGSERKRANKUNGEN (ASTHMA BRONCHIALE, COPD, ALLERGISCHE RHINITIS)


    Die Pathophysiologie von Atemwegserkrankungen, insbesondere allergischer Erkrankungen ist Schwerpunkt der Kooperation zwischen der MHH und dem Fraunhofer Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin (ITEM, Prof. Dr. Jens Hohlfeld - gemeinsamer Mitarbeiter beider Abteilungen).

    Das ITEM besitzt dabei elaborierte diagnostische Methoden (Atemgasanalytik, Atempartikelanalytik, Sputumdiagnostik) und verschieden Provokationsmodelle (Pollenraum, bronchoskopische segmentale Provokation, Ozonprovokation, Rhinovirusprovokation) um klinische Forschung der Phasen I und II durchzuführen.

    Die technischen Geräte der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung ergänzen sich in beiden Bereichen  und ermöglichen gemeinsame Projekte im Deutschen Zentrum für Lungenforschung und im Clinical Research Center Hannover.

    Die Klinik für Pneumologie führt sowohl im Bereich Asthma und COPD Studien zur Erprobung neuer diagnostischer Methoden und Therapien durch. Neben klinischen Studien werden vorallem bronchoskopische Interventionen bei schwer obstruktiven Patienten erforscht.  Im Rahmen mehrerer durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderter Projekte werden Langzeitverläufe bei COPD und Asthma untersucht.

  • KARDIOPULMONALE INTERAKTIONEN (PULMONALE HYPERTONIE)


    Der Bereich pulmonale Hypertonie wird durch Prof. Dr. Med. Marius Hoeper geleitet. Zur Arbeitsgruppe gehören derzeit Frau Dr. med. Katrin Meyer und Frau Dr. med. Karen Olsson. Schwerpunkt der letzten Jahre war und ist die Entwicklung neuer Therapien für sämtliche Formen der pulmonalen Hypertonie. 

     

    Ausführliche Informationen zu unserer PH-Ambulanz erfahren Sie >>HIER.

     

    Ausführliche Informationen zu pulmonalen Hypertonie erfahren Sie >>HIER.

  • LUNGENTRANSPLANTATION


    Das Lungentransplantationsprogramm wird von der Klinik für Pneumologie zusammen mit der Klinik für Herz- und Thorax-, Transplantationschirurgie betrieben. Forschungsschwerpunkte des Transplantationsbereichs der Klinik sind u.a. die Früherkennung von Risikofaktoren und die Behandlung von chronischem Transplantationsversagen, Therapie von Atemwegskomplikationen, Erforschung von Infektionen nach Transplantation und neue Verfahren zur Patientenschulung.

     

    Der Bereich ist in das aus Bundesmitteln geförderte Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum Transplantation (IFB-Tx) und das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL) eingegliedert.

     

    Neben zahlreichen klinischen Projekten bestehen Verknüpfung zur Grundlageforschung.  

     

    Ein aktuelles Publikationsverzeichnis finden Sie >> HIER.