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MeeR - Merkmale einer erfolgreichen Reha-Einrichtung

Integrative Rehabilitationsforschung   |   Projekte   |   Publikationen

Projektleitung      Prof. Dr. Torsten Meyer, Dr. Iris Brandes (stellvertretend)

 

Förderer             Deutsche Rentenversicherung

 

Wiss. Mitarbeit    Dr. Maren Stamer, Dipl.-Psych. Marlen Zeisberger, Vera Kleineke MPH

Hintergrund
Große Qualitätsunterschiede zwischen Reha-Einrichtungen, bezogen auf den Reha-Erfolg aus Rehabilitandensicht, lassen sich weder durch Merkmale der PatientInnen noch über die im Rahmen der Reha-Qualitätssicherung überprüften Parameter (z. B. Rehabilitandenzufrieden heit, Reha-Ergebnis) erschöpfend erklären. Von Interesse ist, was genau die Reha-Einrichtungen auszeichnet, die bezogen auf den subjektiven Behandlungserfolg besser beurteilt werden. Unter der Leitung von Prof. Meyer, Hannover, wurde von 2011 bis 2013 das Forschungsprojekt "Merkmale einer guten und erfolgreichen Reha-Einrichtung" durchgeführt.

 

Fragestellung
Welche Merkmale machen eine gute Reha-Einrichtung aus und wie können sie gefördert werden?

 

Methoden
Zur Anwendung kam eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Erhebungsmethoden. Das Forschungsprojekt gliederte sich in drei Phasen:

  • 1. Phase: Mögliche Faktoren wurden exploriert, die für Klinikunterschiede im Reha-Erfolg verantwortlich sind: systematisches Literaturreview, offene schriftliche Befragung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Reha-Einrichtungen, Expertenworkshop . Zudem erfolgte eine Auswertung von quantitativen Daten aus der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung a) zur Entwicklung von Erfolgsindikatoren zur Auswahl der Reha-Einrichtungen für die Hauptstudie und b) zur Wiederholung der bereits 2009 und 2010 von Prof. Meyer durchgeführten Auswertungen zur Unterschiedlichkeit von Reha-Einrichtungen mit aktuelleren Daten (Replikation)
  • 2. Phase: Durchführung der qualitativen (Haupt-) Studie: Visitationen in sechs ausgewählten Reha-Einrichtungen (vier orthopädische, zwei kardiologische) mit Interviews (Leitungskräfte), Fokusgruppen (RehabilitandInnen, MitarbeiterInnen), teilnehmende Beobachtung, Dokumentenanalyse. Ziel war es, systematische Unterschiede zwischen den über- bzw. unterdurchschnittlich erfolgreichen Einrichtungen zu ermitteln.
  • 3. Phase: Bewertung und Interpretation der Ergebnisse aus den beiden ersten Studienphasen, Diskussion in einem zweiten Expertenworkshop sowie Integration der Ergebnisse in Empfehlungen für Reha-Praxis, Reha-Träger und Forschung.

 

Ergebnisse
Die Unterschiede zwischen den über- und unterdurchschnittlich erfolgreichen Einrichtungen sind nicht so eindeutig wie erwartet. Es gibt kein trennscharfes Merkmal, in dem sich alle überdurchschnittlichen von allen unterdurchschnittlichen Einrichtungen unterscheiden. Es lassen sich dennoch drei Bereiche identifizieren, in denen sich systematische Unterschiede zwischen den Einrichtungen finden.

 

Den Abschlussbericht finden Sie unter folgenden Links:

MeeR Abschlussbericht (PDF)

MeeR Anhang (PDF)