SitemapImpressumDatenschutzerklärungdeutschenglish
MHH Logo

Integrative Rehabilitationsforschung

Projekte   |   Publikationen   |   Links

Kurzbeschreibung

 

 

Der Forschungsbereich Integrative Rehabilitationsforschung nimmt eine Versorgungsforschungsperspektive auf die Rehabilitation ein, ohne dabei die einzelnen Akteure aus dem Blick zu verlieren. Er zielt darauf, Ansätze und Erkenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen der Rehabilitationsforschung, u.a. klinisch-evaluativer Studien, theoretischen Grundlagen, sozialwissenschaftlichen Ansätzen, Gesundheitssystemforschung mit ihren unterschiedlichen Perspektiven (Medizin, Psychologie, Soziologie, Ökonomie) und Forschungsmethoden (qualitative Methoden, klinisch-epidemiologische Methoden, quantitativ-sozialwissenschaftliche Methoden, Testtheorie) zusammenzuführen und für die Rehabilitationsforschung nutzbar zu machen.

 

Zu den inhaltlichen Themenbereichen gehören Analysen zur Variation der Qualität rehabilitativer Versorgung, konzeptuelle Themen der Rehabilitation, sozialpsychiatrische Versorgung, subjektive Erfahrungen von Versorgung, Priorisierung, sowie Epidemiologie der Funktionsfähigkeit und Versorgung. Methodisch einem breiten Methodenspektrum verpflichtet, vertiefen wir Ansätze qualitativer Methoden in den Rehabilitationswissenschaften, die Erfassung von Lebensqualität bzw. Patienten-bezogenem Outcome, Ansätze der Veränderungsmessung sowie Modelle der Integration von Betroffenen in die Forschung.

 

Der Forschungsbereich Integrative Rehabilitationsforschung vertritt die Lehre im Querschnittsgebiet Sozialmedizin im Studiengang Humanmedizin. Er ist außerdem vertreten im Studiengang Public Health (Qualitative Methoden, HTA und Evidenz-basierte Medizin, Gesundheitsökonomie), MSc Hebammenwissenschaft (Qualitative Methoden) und im neuen Studiengang MSc Ergo- und Physiotherapie (Qualitative Methoden). Regelmäßige Fortbildungen werden im Bereich Evidenz-basierter Rehabilitation (Summer School der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften) organisiert, zudem sind wir regelmäßig aktiv in der Vermittlung von Ansätzen qualitativer Versorgungsforschung (u.a. in der Spring School des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung). Wir organisieren die monatlich stattfindende Forschungswerkstatt Qualitative Methoden, den Journal Club am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung sowie das Doktorandenkolloquium (Dr. Public Health) für Arbeiten mit direktem Bezug zu rehabilitativen Forschungsfragestellungen oder Arbeiten aus dem Spektrum qualitativer Forschungsmethoden.