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Struktur und Bewerbungsverfahren

Das Promotionsprogramm erstreckte sich über einen Zeitraum von drei Jahren (2013-2016). In dieser Zeit arbeiteten die Studierenden an den eigenen Forschungsvorhaben. Begleitend wurden fach- und methodenbezogene Seminare, Vorträge und Kolloquien angeboten. Unterrichtssprachen waren deutsch und englisch. Alle begleitenden Angebote waren obligatorisch, in Ausnahmefällen konnten Promovenden/Promovendinnen bei Vorliegen entsprechender Kenntnisse aus vorherigen Studiengängen oder beruflichen Erfahrungen nach Absprache mit der Betreuerin oder dem Betreuer und dem zuständigen Ausschuss von der Teilnahme befreit werden. Ausgenommen davon waren die Angebote zur Beratung und Begleitung, zu den Schlüsselqualifikationen und zur supervidierten Lehrtätigkeit.

Zu Beginn der strukturierten Ausbildung wurden im ersten Semester theoretische und methodische Grundlagen für den erfolgreichen Abschluss der eigenen Forschung gelegt. In den folgenden Semestern erfolgte eine Vertiefung dieser Grundlagen, zudem wurden die promotionsbegleitenden Angebote so konzipiert, dass eine intensive und passgenaue Unterstützung der Promovenden/Promovendinnen möglich war. Darüber hinaus wurden die Studierenden im Programm systematisch darin gefördert, ihre (Teil-)Ergebnisse auf wissenschaftlichen Kongressen zu präsentieren, eigene Artikel und Forschungsanträge zu verfassen sowie sich aktiv in die Durchführung von Lehrveranstaltungen einzubringen.

Betreuungsmodell. Jede/r Promovend/in wurde von zwei Hochschullehrer/innen der MHH und/oder der beteiligten Hochschulen betreut. Davon war eine/r Betreuer/in die Person, die das Forschungsthema angeregt hatte und den Stipendiaten vor Ort betreute. Der/die zweite Betreuer/in stellte die inhaltliche oder methodische Ergänzung sicher.

Alle Stipendiaten waren als Promotionsstudenten der MHH eingeschrieben. Mit dem Niedersachsenticket konnten somit die Veranstaltungen an den assoziierten Hochschulen und Einrichtungen ohne Mehrkosten besucht werden.

Zugangsvoraussetzungen und Auswahlverfahren. Für das Promotionsprogramm wurden Bewerber/innen zugelassen, die einen Masterstudiengang Public Health bzw. einen korrespondierenden Studiengang (z.B. Soziologie, Psychologie, Sportwissenschaft, Gerontologie, Pflegewissenschaft, Medizin) mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen haben. Sie brachten Forschungsinteresse an interdisziplinären Fragestellungen in den Feldern Prävention und Gesundheitsförderung, Rehabilitation, Gesundheitsbildung, Versorgung und Management sowie Gesundheitsökonomie mit und konnten auf eine methodische Basisausbildung zurückgreifen. Die Stipendien wurden für eine Laufzeit von 36 Monaten (1.400,-€/Monat) vergeben; Sachmittelpauschale (100,-€/Monat) und ggf. Kinderzulage sowie Kinderbetreuungszuschlag wurden gewährt. Für die Dauer des Programms bestand Präsenz- und Residenzpflicht.

Erforderliche Bewerbungsunterlagen waren:

-           Lebenslauf, ggf. Publikationsliste, ggf. Angabe von Lehrerfahrungen

-           Zeugnisse des Hochschulabschlusses

-          5-seitiges Exposé zum geplanten Dissertationsvorhaben, das einen eindeutigen Bezug zu einem der 15 ausgeschriebenen Forschungsthemen aufweist

Nach Sichtung der Bewerbungen erfolgte eine Vorauswahl. In die engere Auswahl kommende Bewerber/innen wurden Ende Juni 2013 zu einem persönlichen Gespräch und Vorstellung ihres Dissertationsvorhabens eingeladen.