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Gesundheitsversorgung vor Ort - Bedeutung und Handlungsoptionen von Gemeinden in schwer zu versorgenden Regionen

Projektleitung: 

 

Prof. Dr. Volker Amelung

Laufzeit:

07/2014 - 06/2017

Projektförderer:

AOK Niedersachsen, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen

Institutionen: 

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, MHH

Wiss. Mitarbeiter:

Bertolt Kuhn, M. Sc.

Schwerpunkt

 

Angesichts der Herausforderungen in schwer zu versorgenden Regionen werden neben den Selbstverwaltungsorganen im Gesundheitssystem zunehmend andere Akteure für die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung wichtig. Obgleich die Sicherstellung der medizinischen Versorgung nicht durch die Gemeinden verantwortet wird, haben die Kommunalverantwortlichen ein starkes Interesse an einer ausreichenden und bedarfsgerechten Sicherstellung an medizinischen Leistungen vor Ort. Die Gemeinden können dabei über ihren lokalen Ortsbezug verschiedene gesundheitspolitische Aufgaben übernehmen. Dazu gehören exemplarisch die Vernetzung lokaler Gesundheitsprofessionen, die Förderung von ambulanten Arztniederlassungen sowie die Anpassung der örtlichen Infrastruktur auf die Bedürfnisse von Patienten und Leistungserbringern.

Das Forschungsprojekt untersucht, welche Handlungs- und Einflussmöglichkeiten Niedersächsische Kommunen im primären Gesundheitsbereich haben. Dabei wird das Rollenverständnis der Gemeindepolitiker empirisch untersucht. Innovative Ansätze auf kommunaler Wirkungsebene werden analysiert und bewertet.