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Wege und Umsetzungen von Open-Access-Veröffentlichungen

  • Open-Access-Zeitschriften sind wissenschaftliche Fachzeitschriften, die nach den Prinzipien des Open Access frei über das Internet zugänglich sind. Die elektronische Veröffentlichung von Forschungsergebnissen ohne Zugangsbeschränkungen macht wissenschaftliche Informationen besser sichtbar. Die positive Konsequenz ist, dass diese häufiger zitiert werden. Die Mehrzahl der Open-Access-Verlage führt eine Begutachtung (peer-review) der eingereichten Fachartikel durch.

    In der Praxis haben sich drei unterschiedliche Publikationswege für die Umsetzung von Open Access etabliert..

    • Grüner Weg

       

       

      Selbstarchivierung auf einem Publikationsserver (sog. self-archiving)

      Der "Grüne Weg" verfolgt die (Zweit-)Veröffentlichung von wissenschaftlichen Publikationen auf einem institutionellen oder fachspezifischen Dokumentenserver.

      Die MHH ermutigt ihre Autorinnen und Autoren in der Open-Access-Policy, eine Kopie der Publikation auf einem Publikationsserver abzulegen, sofern der Verlagsvertrag dem nicht entgegensteht. Die Bibliothek der MHH richtet derzeit einen institutionellen Publikationsserver ein.

       

      Standard-Regeln der Verlage für die Selbstarchivierung sind in der SHERPA/RoMEO-Liste zu finden. 

    • Goldener Weg

       

      Publizieren in reinen Open-Access-Zeitschriften (Gold OA)

      Erfolgt die Erstveröffentlichung eines Artikels in einem reinen Open-Access-Journal wird dies als "Goldener Weg" bezeichnet.

       

      Die Finanzierung dieser Open-Access-Veröffentlichungen erfolgt über Publikationsgebühren (Article Publication Charges), die i. d. R. von den Autorinnen und Autoren bezahlt werden. Diese behalten üblicherweise das Copyright. Die Verträge zwischen dem Verlag und der Autorin oder dem Autor erfolgen beispielsweise auf Basis der Creative-Commons-Lizenzen.

    • Hybrider Weg

       

      Publizieren in Lizenzzeitschriften mit Open-Access-Option (Hybrid OA)

       

      Das hybride Modell ermöglicht den Autorinnen und Autoren kostenpflichtig einzelne Artikel in Lizenzzeitschriften (Closed Access) im Open Access zu veröffentlichen. Dieses Modell führt in der Regel zu doppelten Gebühren: einerseits werden die Zeitschriftenabonnements von den Bibliotheken in gleicher Höhe weiter bezahlt und andererseits werden von den Autorinnen und Autoren die zusätzlichen Open-Access-Publikationsgebühren finanziert.

  • Kontakt

     

    Publikationsberatung:

     

    Annette Spremberg

    Tel.: +49 511 532-6606

     

    Petra Ohlbrecht

    Tel.: +49 511 532-3339

     

    Fax: +49 511 532-6607

     

    bibliothek.publikationsberatung(at)mh-hannover.de