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Charakterisierung CD226-defizienter Mäuse

 

 

Vorbemerkungen:

 

Eine erste Charakterisierung CD226-defizienter Mäuse wurde parallel von zwei Forschergruppen Ende 2008 publiziert. Unser Interesse an diesen Tieren war von den Befunden getragen, die wir für unsere CD155-defizienten Mäuse erhalten haben (siehe Projekte „Die Rolle des CD155 in der Entwicklung von Thymozyten“ und „Die Rolle des CD155 und seiner Liganden CD226 sowie TIGIT/WUCAM in der mukosalen adaptiven Immunantwort“). Das heißt, wir wollten erfahren, ob und inwieweit CD226-defiziente Mäuse „parallele“ Phänotypen zu denen aufzeigen, die wir von unseren CD155-defizienten Tieren kennen. Eine ungelöste Frage nämlich blieb nach Analyse der Phänotypen der CD155-defizienten Tiere: welcher Interaktionspartner von CD155 ist dafür jeweils mit verantwortlich? Schwerpunkt der Analysen CD226-defizienter Mäuse ist daher Thymus und das mukosale Immunsystem des Gastrointestinaltraktes. Diese Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Hier werden nur erste Ergebnisse aus den Analysen des Thymus geschildert.

 

 

Ergebnisse und deren Interpretation:

 

Bis dato finden wir zwei von der Norm abweichende Thymusphänotypen. Zum einen zeigt sich auch in den CD226-defizienten Tieren (gezüchtet im BALB/c-Stamm), dass mature CD8-positive SP-Thymozyten weitgehend fehlen. Die Parallelität zu den Befunden aus den Analysen der CD155-defizienten Tiere ist erstaunlich, da eingehendere Untersuchungen hier wie dort nahe legen, dass reife CD8-positive SP-Thymozyten nicht im Organ zurückgehalten werden können. Auch eine leichte Verschiebung im Repertoire der T-Zellrezeptoren, die von dem Pool semi-maturer CD8-positiver SP-Thymozyten exprimiert werden, kann aufgefunden werden, die zwar in der Tendenz nicht aber im Detail der in CD155-defizienten Zellen entspricht. Wir vermuten, dass dies an der unterschiedlichen Genkonstellation beider knock-out-Tiere liegt. Bei CD155-defizienten Tieren ist CD226 vorhanden, dass entweder im „Leerlauf“ (ohne Rezeptor/Ligand-Kopplung) schwache Signale ins Zellinnere senden oder durch alternative CD226-Bindepartner schwach aktiviert werden könnte.

Diese Ergebnisse legen nahe, dass eine funktionierende CD155/CD226-Interaktion dafür verantwortlich ist, dass CD8-positive SP-Thymozyten ihre finale Reifung im Thymus vollziehen können. Gleiches gilt für die Beteiligung dieser Interaktion an der negativen Selektion von CD8-positiven SP-Thymozyten. Wie schon bei den CD155-defizienten Tieren festgestellt, können wir auch in den CD226-defizienten Thymi keinerlei Veränderungen betreffs CD4-positiver SP-Thymozyten beobachten.

 

 

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