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Struktur- und Bedarfsanalyse im Rahmen des Forschungsprojektes „Gesundheitsbezogene Selbsthilfe in Deutschland – Entwicklungen, Wirkungen, Perspektiven (SHILD)“

Projektleitung:

Dr. Gabriele Seidel 

Laufzeit:

01/2013-06/2014

Projektförderer:

Bundesministerium für Gesundheit

Institutionen:

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, MHH

Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie (IMSG) (Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf)

Seminar für Sozialpolitik (Universität zu Köln)

Kooperationspartner: 

BMG, Referat G22 Grundsatzfragen der Prävention, Eigenverantwortung, Selbsthilfe, Umweltbezogener Gesundheitsschutz

BAG SH, DHS, DAG SHG, KISS Hamburg, NAKOS PARITÄT, KBV, RKI, GKV-Spitzenverbände und Spitzenverband Bund GKV

Wiss. Mitarbeiter:

I. Münch, J. Weber

Das Projekt SHILD ist eine vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte multizentrische Studie zum Stand der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe in Deutschland. Ziel dieser Analyse ist es, ein Verständnis der Bedürfnisse, der Erfahrungen, der Akzeptanz, der Kompetenzen und Wirkungen der Selbsthilfe auf der Mikro-, Meso- und Makroebene des deutschen Gesundheitswesens aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erlangen: aus der Perspektive der Vertreter der Selbsthilfe (Selbsthilfevereinigungen, Selbsthilfegruppen und Selbsthilfekontakt- und –unterstützungsstellen) sowie aus der Perspektive sogenannter Stakeholder – also der Institutionen, die mit der Selbsthilfe zusammenarbeiten und/oder ein Interesse am Verlauf bzw. Ergebnis der Arbeit der Selbsthilfe haben (z.B. Krankenkassen, Versorgungseinrichtungen, Öffentliche Einrichtungen, etc.).

 

Erwartet wird eine vertiefte Einschätzung der Situation der Selbsthilfe in Deutschland. Daraus können Erkenntnisse über die Bedingungen abgeleitet werden, unter denen Ansätze solidarischer Selbsthilfe im Gesundheitswesen unterstützt und aufrechterhalten werden können.

 

Die Studie gliedert sich in drei Module. Design und Methodik des Projekts werden im Sinne eines gemeinschaftlichen Forschungsansatzes zwischen Wissenschaftlern und den beteiligten Kooperationspartnern kontinuierlich abgestimmt.

 

Die Struktur- und Bedarfsanalyse (Modul 2) umfasst drei verschiedene Teilprojekte mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen.

 

Das Teilprojekt 2 wird vom Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystem-forschung der MHH durchgeführt. Mithilfe eines qualitativen Forschungsdesigns werden ausgewählte Akteure sowie Expertinnen und Experten aus dem Selbsthilfebereich mithilfe von teilstrukturierten, telefonischen Leitfadeninterviews befragt.

 

Nähere Informationen zu den Modulen sowie zu den drei Teilprojekten erhalten Sie auf der Projekt-Website http://www.uke.de/extern/shild/index.html