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Arzneimittelbeirat und Arzneimittelbeauftragter

Sicherheit - Wirtschaftlichkeit - Unabhängigkeit

 

Arzneimittelbeauftragter der MHH

 

Prof. Dr. med. Dirk O. Stichtenoth ist seit dem 01.08.2013 Arzneimittelbeauftragter der MHH und unterstützt das Präsidium in allen QM-Aufgaben im Verantwortungsbereich „Arzneimittelsicherheit
- Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)“. Es besteht eine enge fachübergreifende Zusammenarbeit mit Klinikern aus der MHH und ermächtigten Praxen in Diagnostik und Behandlung von Patienten.

Der Arzneimittelbeirat

Der Arzneimittelbeirat ist eine aus Fachleuten besetzte Kommission, die Empfehlungen in der Anwendung von Arzneimitteln gibt und festlegt, welche Arzneimittel in der Klinik durch die Krankenhausapotheke als Standard zur Verfügung stehen und routinemäßig verordnet werden können. Der Vorsitz des Arzneimittelbeirats liegt beim ärztlichen Arzneimittelbeauftragten der MHH. Mit der Erstellung und regelmäßigen Überarbeitung der MHH-Arzneimittelliste wird eine qualitativ hochwertige, sichere und wirtschaftliche Arzneimitteltherapie an der MHH gewährleistet. Die Arzneimittelliste wird nach jeder Arzneimittelbeiratssitzung im hochschulinternen Intranet aktualisiert. Gemeinsam mit klinischen und klinisch-theoretischen Abteilungen werden Richtlinien für eine sichere und ökonomische Arzneimitteltherapie für spezifische Krankheitsbilder erarbeitet.

Organisation:

Herr Prof. Dr. med. Dirk O. Stichtenoth leitet als Arzneimittelbeauftragter den Arzneimittelbeirat. Frau Dr. rer. biol. hum. Heike Alz ist Geschäftsführerin des Arzneimittelbeirats. Mitglieder des Arzneimittelbeirats sind Oberärzte aus allen klinischen Abteilungen, klinisch-theoretischen Instituten und Vertreter aus der Apotheke.

Antragstellung:

Der Arzneimittelbeirat tagt in der Regel viermal pro Jahr. Anträge für die „Listung“ (nur im Intranet!) bestimmter Arzneimittel werden an den Arzneimittelbeauftragten gestellt. Ein Antrag muss zwei Wochen vor der nächsten Sitzung dem Arzneimittelbeauftragten vorliegen. Die Entscheidung wird anhand von Ergebnissen klinischer Studien mit hoher methodischer Qualität getroffen.

Transparenz und Unabhängigkeit:

Der Arzneimittelbeauftragte veröffentlicht seine potentiellen Interessenskonflikte jährlich in der ersten Beiratssitzung. Seit 2007 ist es für Mitglieder des Arzneimittelbeirats und Antragsteller Pflicht, Interessenskonflikte gegenüber dem Arzneimittelbeauftragten offen zu legen. Die Informationen werden vertraulich behandelt.