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Institut für Allgemeinmedizin - REGATTA

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REGATTA

Weniger Antibiotika bei unkomplizierten Harnwegsinfekten durch
Behandlung mit Bärentraubenblätterextrakt?

Bärentraubenblätterextrakt

  

Die Blätter der Echten Bärentraube (Arcostaphylos Uva Ursi) werden seit vielen Jahren zur Behandlung von Beschwerden im Harnwegsbereich verwendet. Die Inhaltsstoffe des Bärentraubenblätterextraktes (Arbutin, Gerbstoffe, Terpene und Flavonoide) wirken schleimhautschützend, entzündungshemmend und keimtötend. Bärentraubenblätterextrakt ist in pflanzlichen Präparaten enthalten, bspw. in Arctuvan®, Cystinol® oder Uvalysat®.   

Hintergrund

Studienfrage und Methode

Der akute unkomplizierte Harnwegsinfekt ist ein häufiges Krankheitsbild und somit für eine Vielzahl hausärztlicher antibiotischer Verschreibungen verantwortlich. Aufgrund zunehmender Resistenz-problematik wird mehr und mehr gefordert, die Zahl der antibiotischen Verschreibungen gerade im primärärztlichen Bereich möglichst zu reduzieren.

  

  

Förderung

  

Finanziert wird REGATTA vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF im Programm „Klinische Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung“.

  

Die Durchführung erfolgt durch das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Allgemeinmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover.

  

  

Kann eine  Behandlung mit Bärentrauben-blätterextrakt bei Frauen mit unkompliziertem Harnwegsinfekt die Rate an Antibiotikaverordnungen verringern, ohne dass die Symptomlast oder die Komplikationsrate steigt? Diese Frage wollen wir mit der Studie REGATTA beantworten.

  

REGATTA ist eine doppelblinde, randomisiert-kontrollierte Studie. Zwei Herangehensweisen werden dabei im Hinblick auf Antibiotika-Einnahme, Wirksamkeit und Komplikationen verglichen: In der Kontrollgruppe erhalten die Patientinnen unmittelbar das Antibiotikum Fosfomycin, während die Patientinnen in der Interventionsgruppe zunächst Bärentraubenblätterextrakt (Uva ursi/Arbutin, Arctuvan®)  erhalten und nur bei Beschwerde-persistenz antibiotisch behandelt werden. Die Zuteilung zu einer Gruppe erfolgt dabei per Zufall („randomisiert“).

  

Zielkriterien sind die Einnahme von Antibiotika und die Symptomlast durch vermehrten Harndrang, Brennen beim Wasserlassen und Unterbauch-schmerzen. Zudem wird in beiden Gruppen die Rate an schwerwiegenden Komplikationen und Rezidiven verglichen.

  

Bis Ende 2018 werden dazu 430 Patientinnen mit Symptomen eines unkomplizierten Harnwegsinfektes in 50 hausärztlichen Prüfpraxen in Nord – und Mitteldeutschland in die Studie eingeschlossen.

REGATTA - Kontakt

 

Studienteam:

  

PD Dr. Jutta Bleidorn (Projektleitung)

Dr. Kambiz Afshar

Esther Stahlke

Sonja Riedel-Schatte

  

Medizinische Hochschule Hannover
Institut für Allgemeinmedizin
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover

  

  PD Dr. Jutta Bleidorn

Studienteam REGATTA: Sonja Riedel-Schatte, PD Dr. Jutta Bleidorn,
Esther Stahlke, Dr. Kambiz Afshar (v.l.n.r.)

Wichtige Links

Institut für Allgemeinmedizin

Direktor: Prof. Dr. med. Nils Schneider

  

Medizinische Hochschule Hannover
OE 5440
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

  

Fon +49 511 532-2744
Fax +49 511 532-4176

  

allgemeinmedizinmh-hannover.de

  

Anfahrt: Gebäude K23 (Lageplan)