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AG Wursthorn

A R B E I T S G R U P P E   D R .   K A R S T E N  W U R S T H O R N

 

Herzlich Willkommen in der Arbeitsgruppe von Dr. Karsten Wursthorn.
Hier möchten wir Ihnen gerne einen Einblick in die Thematik unserer Arbeitsgruppe geben. Außerdem stellen wir Ihnen unsere Mitarbeiter und Publikationen vor.

Schwerpunkte unserer Arbeitsgruppe sind die Erforschung des Hepatitis B und Hepatitis D Virus und ihrer Wirkung auf den infizierten Patienten. Beide Viren bestehen aus einer Hülle und einem Erbgut. Unsere Forschung beschäftigt sich mit der Frage, ob Bestandteile des Virus auf der Hülle (die sogenannten Hüllproteine HBsAg und HBeAg) zur verbesserten Diagnostik herangezogen werden können. Durch Untersuchungen am Erbgut des Virus versuchen wir die Entstehung von Resistenzen früher vorherzusagen. Damit ließe sich  beispielsweise das Ansprechen einer medikamentösen Behandlung der Virusinfektion beim einzelnen Patienten besser einschätzen und die Dauer der Behandlung genauer beurteilen und verkürzen.

  • » Wissenschaftliche Schwerpunkte

    Wissenschaftliche Schwerpunkte

     

    Schwerpunkt der klinischen Forschung ist die Virushepatitis, v. a. Hepatitis B. Hepatitis B kann zur Leberzirrhose und Leberzellkrebs führenund ist eine der führenden Indikationen zur Lebertransplantation. Die Infektion mit dem Hepatitis B Virus ist ein globales Problem: etwa 1/3 der Weltbevölkerung haben eine Infektion durchgemacht, 300 – 420 Millionen Menschen sind chronisch damit infiziert (Deutschland: 400-500.000). Die Inzidenz in Deutschland ist infolge der Einführung einer flächendeckenden Impfung für Kinder seit dem Anfang der 90er Jahre rückläufig (www.rki.de, www.who.int). Seit wenigen Jahren stehen auch effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
    Damit sollte man eigentlich davon ausgehen, dass diese Infektionserkrankung beherrschbar wäre. Doch das Virus weist Eigenheiten auf. So bleibt beispielsweise virale DNA in Form der sogenannten cccDNA auch nach der Ausheilung in den Leberzellen nachweisbar. Davon ausgehend, kann das HBV unter z. B. Chemotherapie reaktiviert werden. Eine weitere Eigenheit ist das Verhalten des Virus unter Therapie: während es mit den heutigen Medikamenten meist möglich ist, die HBV DNA aus dem Serum zu eliminieren und diese somit bei erfolgreicher Therapie als Verlaufsparameter ausfällt, bleiben Hüllbestandteile in Form des Hepatitis Bs Antigens länger nachweisbar. Der Einfluss einer antiviralen Therapie auf das Oberflächenantigen (HBsAg) wird derzeit bei uns untersucht. Eine der Fragestellungen lautet dabei, ob es möglich ist, den Verlust von HBsAg und damit die Chance auf eine Ausheilung beim individuellen Patienten vorherzusagen. Ein weiteres Eiweiss, das im Verlauf einer Hepatitis B Virus Infektion eine Rolle spielt, ist das Hepatitis Be – Antigen (HBeAg), das in frühen Stadien der Infektion nachweisbar ist. Bislang ist es nicht möglich, das HBeAg in größerem Umfang quantitativ zu bestimmen. Gegenstand der hier durchgeführten Untersuchungen ist die Evaluation und Etablierung quantitativer Tests zur Messung von HBsAg und HBeAg und ihre Translation in den klinischen Alltag.
    Was aber geschieht mit dem Virus bei den Patienten, die nicht auf eine Behandlung mit den Nukleos(t)analoga ansprechen? Hierzu wird in einem vom BMBF geförderten Verbundprojekt nach Möglichkeiten gesucht, u. a. anhand der Nukleinsäurensequenz frühzeitig die passende Medikation für den individuellen Patienten zu finden. Klinische Daten werden in Zusammenhang mit viralen Sequenzen gebracht und statistisch ausgewertet. Analog zu bereits bestehenden Datenbanken für andere Infektionserkrankungen wie z. B. HIV ist es das Ziel dieses Projektes, Informationen zur Optimisierung der antiviralen Therapie gegen HBV zur Verfügung zu stellen.
    Das weitgehende Fehlen eines Kleintiermodells zur Untersuchung der viralen Hepatitis erschwert die Entwicklung neuer antiviraler Substanzen und von Impfstoffen. In Zusammenarbeit mit dem Helmholtzinstitut für Infektionsforschung in Braunschweig soll ein Mausmodell zur Erforschung u. a. der viralen Hepatitis etabliert werden, das eben diese Lücken füllen hilft.

     

     

  • » Förderung

    Förderung

     

    • BMBF 2009 – 2010
    • Hochschulinterne Leistungsförderung (HiLF) 2009 – 2010

    • Novartis Pharma AG
  • » Kontakt

    Kontakt

     

    Dr. med. Karsten Wursthorn

    Wursthorn.Karstenmh-hannover.de

     

  • Mitarbeiter

    In diesem Aufklappmenü finden Sie eine Auflistung aller Mitarbeiter der Arbeitsgruppe von Dr. Karsten Wursthorn.

     

  • Mitarbeiter der Arbeitsgruppe

    Behrend Zacher, Biologe

    Andrzej Taranta, Biologe

    Eduard Arendt, cand. med.

    Eren Aslan, cand. med.

    Claudia Roth, cand. med.

    Jan Strahinovic, cand. med.

  • Publikationen

    Für Publikationen von Dr. Karsten Wursthorn, klicken Sie bitte hier.

    Für Publikationen von Behrend Zacher, klicken Sie bitte hier.

    Für Publikationen von Andrzej Taranta, klicken Sie bitte hier.

Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie
 
Zentrum für Innere Medizin
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

Telefon +49 511 532-0
gastroenterologie@mh-hannover.de