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Patellaluxationen

Problem
Die Patella (Kniescheibe) ist das größte Sesambein des menschlichen Körpers. Bei einer Patellaluxation verlässt sie die natürliche Position und wird aus ihrem Gleitlager herausgedrängt. Dies kann durch Riss des die Patella führenden Bandapparates oder durch eine angeborene Bindegewebsschwäche oder ein Missverhältnis zwischen Führungslager und Patella entstehen.

Behandlungsziel
Ziel ist die Wiederherstellung bzw. Annäherung der Biomechanik des Patellofemoralgelenkes (Gelenk zwischen Patella und gegenüberliegender Gelenkfläche des Oberschenkel Knochens) an das gesunde Kniegelenk.

Operation
Die Therapie richtet sich nach der zugrunde liegenden Problematik. Bei einem Zerreißen des Halteapparates kann eine konservative oder operative Therapie erfolgen. Dies hängt von der Einschätzung des Ausmasses der Schädigung ab. Bei einer angeborenen Schwäche des Halteapparates kann dieser verstärkt bzw. entlastet werden. Ein Missverhältnis zwischen Führungslager und Patella kann durch eine ausgleichende Korrektur des Bandapparates oder durch eine Versetzung der Umlenkpunkte (Tuberositas) behandelt werden.

Nachbehandlung    
Am ersten Tag nach der Operation wird mit Bewegungsübungen begonnen. Es wird eine Teilbelastung an Unterarmgehstützen eingeübt. In Abhängigkeit von der Therapie wird in einer Knieschiene eine Teilbelastung eingeübt. Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit beträgt zwischen 2 und 12 Wochen.
Nachbehandlungsschema Patellaluxation/ Insall-OP

Flache Patella und -gleitlager. Implantatfreie Stabilisierung mittels körpereigener Sehne. Ausheilungsergebnis.